{"id":5112,"date":"2017-12-01T16:50:29","date_gmt":"2017-12-01T14:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/?post_type=glossary&amp;p=5112"},"modified":"2017-12-01T16:50:29","modified_gmt":"2017-12-01T14:50:29","slug":"cashflow","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/cashflow\/","title":{"rendered":"Cashflow"},"content":{"rendered":"<p>Der Cashflow wird &#xFC;bersetzt mit Geldfluss und beschreibt alle&#xA0;Geldzu- und&#xA0;abfl&#xFC;sse, die w&#xE4;hrend eines bestimmten Zeitraums, beispielsweise ein Gesch&#xE4;ftsjahr, in ein Unternehmen&#xA0;flie&#xDF;en.&#xA0;<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p>Anhand des Cashflows kann&#xA0;eine Aussage &#xFC;ber die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Liquidit&#xE4;t\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Die Liquidit&#xE4;t bezeichnet die F&#xE4;higkeit und den Willen eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen zu einem vereinbarten Termin und in voller H&#xF6;he nachzukommen. Das interne Controlling eines Unternehmens ermittelt die Liquidit&#xE4;t, um Aufschluss dar&#xFC;ber zu erlangen, ob das Unternehmen in Zukunft in Zahlungsschwierigkeiten geraten kann.Hat ein Unternehmen keine ausreichenden liquiden (fl&#xFC;ssige) Mittel, k&#xF6;nnen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erf&#xFC;llt werden, was zur Insolvenz des Unternehmens f&#xFC;hren kann.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Ausfallwahrscheinlichkeit.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/liquiditaet\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Liquidit&#xE4;t<\/a> eines Unternehmens getroffen werden. Um den Cashflow zu berechnen, werden die Ausgaben von den Einnahmen abgezogen. Das Ergebnis zeigt, inwiefern ein Unternehmen in der Lage ist sich selbst zu finanzieren. Bei einem positiven Ergebnis handelt es sich um einen Mittelzufluss und bei einem negativen Ergebnis wird von einem Mittelabfluss gesprochen.&#xA0;Ob der Cashflow positiv oder negativ ausf&#xE4;llt hat Auswirkungen auf die Suche nach Kapitalgebern. Unternehmen mit einem negativen Cashflow werden wesentlich gr&#xF6;&#xDF;ere Schwierigkeiten bei der Kapitalgebersuche haben als Unternehmen mit einem positiven Cashflow.<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p>Der Cashflow kann sowohl direkt als auch indirekt ermittelt werden. Unabh&#xE4;ngig davon welche Methode zur Ermittlung&#xA0;des Cashflows&#xA0;angewendet wird, muss das Ergebnis &#xFC;bereinstimmen.<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p><strong>Direkte Ermittlung&#xA0;<\/strong><\/p>\n<p>F&#xFC;r die direkte Ermittlung des Cashflows werden alle betriebsnotwendigen, zahlungswirksamen Aufwendungen (z.B. Materialkosten oder L&#xF6;hne und Geh&#xE4;lter) von den zahlungswirksamen Ertr&#xE4;gen (z.B. Umsatzerl&#xF6;se, Zinsertr&#xE4;ge) abgezogen. Welche Aufwendungen und Ertr&#xE4;ge zahlungswirksam sind,&#xA0;kann aus der <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Gewinn- und Verlustrechnung\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Was ist die GuV \/ Gewinn- und Verlustrechnung?In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) werden die Aufwendungen und Ertr&#xE4;ge, die in einem Unternehmen innerhalb einer Periode angefallen sind, gegen&#xFC;bergestellt. Durch die Gegen&#xFC;berstellung kann das Jahresergebnis ermittelt und nachvollzogen werden, wie sich dieses zusammensetzt.Jahres&#xFC;berschuss oder Jahresfehlbetrag?&#xDC;bersteigen die Ertr&#xE4;ge die Aufwendungen, handelt es sich um einen Jahres&#xFC;berschuss. Ist dies nicht der Fall, ist von einem Jahresfehlbetrag die Rede. Zusammen mit der Bilanz bildet die GuV den Jahresabschluss.Alle wichtigen Vorschriften zur Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung sind im Handelsgesetzbuch (HGB) festgeschrieben.&amp;lt;strong&amp;gt;Auch interessant: Liquidit&#xE4;t&amp;lt;\/strong&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/gewinn-und-verlustrechnung\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Gewinn- und Verlustrechnung<\/a> abgelesen werden.&#xA0;<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p>F&#xFC;r externe Analysten ist die direkte Ermittlung oft nicht m&#xF6;glich, da ihnen der Zugriff auf die Daten des internen Rechnungswesens fehlt, die jedoch f&#xFC;r die Ermittlung des Cashflows ben&#xF6;tigt werden.<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p><strong>Indirekte Ermittlung&#xA0;<\/strong><\/p>\n<p>Bei der indirekten Ermittlung wird der&#xA0;Cashflow&#xA0;korrigiert, indem der bilanzielle Erfolg zur Betrachtung herangezogen wird. In der Regel wird dazu der Jahres&#xFC;berschuss verwendet.&#xA0;<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p>Es werden alle zahlungsunwirksamen Aufwendungen addiert und alle zahlungsunwirksamen&#xA0;Ertr&#xE4;ge&#xA0;subtrahiert. Zahlungsunwirksam sind alle Aufwendungen und&#xA0;Ertr&#xE4;ge, deren Ver&#xE4;nderungen sich nicht auf den&#xA0;Zahlungsmittelbestand auswirken. Bei diesen Aufwendungen bzw.&#xA0;Ertr&#xE4;ge&#xA0;flie&#xDF;t also kein Geld.<\/p>\n<p>Zahlungsunwirksame Aufwendungen sind beispielsweise Abschreibungen oder die Erh&#xF6;hung von R&#xFC;ckstellungen. Es handelt sich hierbei ausschlie&#xDF;lich um bilanzielle Verrechnungsposten.&#xA0;Beispiele f&#xFC;r zahlungsunwirksame Ertr&#xE4;ge sind&#xA0;Zuschreibungen&#xA0;und Ertr&#xE4;ge aus der Aufl&#xF6;sung von R&#xFC;ckstellungen.<\/p>\n<p>Externe Analysten wenden haupts&#xE4;chlich die indirekte Methode zur Analyse des Cashflows an, da die Beschaffung der ben&#xF6;tigten Informationen einfacher ist als bei der direkten Ermittlung.<span data-ccp-props=\"{}\">&#xA0;<\/span><\/p>\n<p><strong>Auch interessant: <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: EBIT\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; EBIT steht f&uuml;r&nbsp;&amp;quot;earnings&nbsp;before&nbsp;interest&nbsp;and&nbsp;taxes&rdquo;&nbsp;und bedeutet&nbsp;&amp;quot;Gewinn vor Zinsen und Steuern&amp;quot;.&nbsp;Das&nbsp;EBIT wird auch als operatives Ergebnis bezeichnet. Mit dieser Kennzahl k&ouml;nnen Aussagen &uuml;ber den Gewinn&nbsp;in einem bestimmten Zeitraum getroffen werden und mit Gewinnen aus anderen Perioden oder anderer Unternehmen verglichen werden.&nbsp;&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;Beim EBIT handelt es sich um den um Zinsen und Steuern bereinigten Jahres&uuml;berschuss oder&nbsp;Jahresfehlbetrag.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch EBITDA.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/ebit\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>EBIT<\/a> und <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: EBITDA\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; EBITDA ist die englische Abk&uuml;rzung f&uuml;r &amp;quot;earnings&nbsp;before&nbsp;interest,&nbsp;taxes,&nbsp;depreciation&nbsp;and&nbsp;amortization&amp;quot;. &Uuml;bersetzt bedeutet EBITDA &amp;quot;Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen&amp;quot;.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;Wie beim EBIT wird der Jahres&uuml;berschuss oder&nbsp;Jahresfehlbetrag&nbsp;um die Zinsen und Steuern und zus&auml;tzlich die Abschreibungen sowohl von Sachanlagen als auch immateriellen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden bereinigt.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;Das EBITDA ist eine Kennzahl, um den wirtschaftlichen Erfolg und die Profitabilit&auml;t eines Unternehmens zu messen ohne&nbsp;dass der Gewinn verzerrt wird.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch EBIT.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/ebitda\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>EBITDA<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Cashflow wird &#xFC;bersetzt mit Geldfluss und beschreibt alle&#xA0;Geldzu- und&#xA0;abfl&#xFC;sse, die w&#xE4;hrend eines bestimmten Zeitraums, beispielsweise ein Gesch&#xE4;ftsjahr, in ein Unternehmen&#xA0;flie&#xDF;en.&#xA0;&#xA0; Anhand des Cashflows kann&#xA0;eine Aussage &#xFC;ber die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Liquidit&#xE4;t\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Die Liquidit&#xE4;t bezeichnet die F&#xE4;higkeit und den Willen eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen zu einem vereinbarten Termin und in voller H&#xF6;he nachzukommen. 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Bei einem positiven Ergebnis handelt es sich um einen Mittelzufluss und bei einem negativen Ergebnis wird von einem Mittelabfluss gesprochen.\u00a0Ob der Cashflow positiv oder negativ ausf\u00e4llt hat Auswirkungen auf die Suche nach Kapitalgebern. Unternehmen mit einem negativen Cashflow werden wesentlich gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten bei der Kapitalgebersuche haben als Unternehmen mit einem positiven Cashflow.<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span>\n\nDer Cashflow kann sowohl direkt als auch indirekt ermittelt werden. Unabh\u00e4ngig davon welche Methode zur Ermittlung\u00a0des Cashflows\u00a0angewendet wird, muss das Ergebnis \u00fcbereinstimmen.<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span>\n\n<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span>\n\n<strong>Direkte Ermittlung\u00a0<\/strong>\n\nF\u00fcr die direkte Ermittlung des Cashflows werden alle betriebsnotwendigen, zahlungswirksamen Aufwendungen (z.B. 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In der Regel wird dazu der Jahres\u00fcberschuss verwendet.\u00a0<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span>\n\nEs werden alle zahlungsunwirksamen Aufwendungen addiert und alle zahlungsunwirksamen\u00a0Ertr\u00e4ge\u00a0subtrahiert. Zahlungsunwirksam sind alle Aufwendungen und\u00a0Ertr\u00e4ge, deren Ver\u00e4nderungen sich nicht auf den\u00a0Zahlungsmittelbestand auswirken. Bei diesen Aufwendungen bzw.\u00a0Ertr\u00e4ge\u00a0flie\u00dft also kein Geld.\n\nZahlungsunwirksame Aufwendungen sind beispielsweise Abschreibungen oder die Erh\u00f6hung von R\u00fcckstellungen. 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