{"id":5843,"date":"2018-08-28T17:25:44","date_gmt":"2018-08-28T15:25:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/?post_type=glossary&amp;p=5843"},"modified":"2018-08-28T17:25:44","modified_gmt":"2018-08-28T15:25:44","slug":"bruttorendite","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/bruttorendite\/","title":{"rendered":"Bruttorendite"},"content":{"rendered":"<p>Die Bruttorendite wird in Prozent angegeben und stellt den Gesamtgewinn dar, der bei einer <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Investition\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Wird eine Investition durchgef&#xFC;hrt, dann beginnt diese immer mit einer Auszahlung und es werden finanzielle Mittel an materielle oder immaterielle Verm&#xF6;gensgegenst&#xE4;nde gebunden. Mit der Durchf&#xFC;hrung einer Investition wird das Ziel verfolgt, Gewinne bzw. Einnahmen zu erzielen und zu steigern.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Return on Investment (ROI).&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/investition\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Investition<\/a> erzielt wurde. Sie entspricht dem <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Zinssatz\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der Zinssatz (auch Zinsfu&szlig; genannt) ist der in Prozent angegebene Preis, den ein Kreditgeber f&uuml;r das zur Verf&uuml;gung gestellte Kapital erhebt. Er wird in der Regel j&auml;hrlich berechnet.&amp;lt;strong&amp;gt;Mehr zum Zinssatz p.a. und den unterschiedlichen Zinssatzarten gibt es hier.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Endf&auml;llige Verzinsung. &amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/zinssatz\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Zinssatz<\/a>, der auf eine Geldanlage gezahlt wird.<\/p>\n<p>Um die Nettorendite einer <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Investition\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Wird eine Investition durchgef&#xFC;hrt, dann beginnt diese immer mit einer Auszahlung und es werden finanzielle Mittel an materielle oder immaterielle Verm&#xF6;gensgegenst&#xE4;nde gebunden. Mit der Durchf&#xFC;hrung einer Investition wird das Ziel verfolgt, Gewinne bzw. Einnahmen zu erzielen und zu steigern.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Return on Investment (ROI).&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/investition\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Investition<\/a> zu erhalten muss die Bruttorendite um die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> und Steuern bereinigt werden. &Uuml;bersteigt die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> den <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Zinssatz\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der Zinssatz (auch Zinsfu&szlig; genannt) ist der in Prozent angegebene Preis, den ein Kreditgeber f&uuml;r das zur Verf&uuml;gung gestellte Kapital erhebt. Er wird in der Regel j&auml;hrlich berechnet.&amp;lt;strong&amp;gt;Mehr zum Zinssatz p.a. und den unterschiedlichen Zinssatzarten gibt es hier.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Endf&auml;llige Verzinsung. &amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/zinssatz\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Zinssatz<\/a>, so macht der <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Investor\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Investor&nbsp;kann eine nat&uuml;rliche oder juristische Person sein, die&nbsp;einem Unternehmen Kapital zu Verf&uuml;gung stellt.In der Regel bekommen Investoren im Tausch f&uuml;r das Geld eine Gegenleistung, z.B. in Form von Zinsen oder Unternehmensanteilen.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/investor\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Investor<\/a> einen Verlust.<\/p>\n<p><strong>Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6038 alignnone\" src=\"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/bruttorendite-2-300x195.png\" alt=\"\" width=\"855\" height=\"556\" srcset=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/bruttorendite-2-300x195.png 300w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/bruttorendite-2-768x500.png 768w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/bruttorendite-2.png 849w\" sizes=\"auto, (max-width: 855px) 100vw, 855px\"\/><\/p>\n<p><strong>Siehe auch <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: J&#xE4;hrliche Nettorendite\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Die j&#xE4;hrliche Nettorendite gibt Auskunft dar&#xFC;ber, welche durchschnittliche, j&#xE4;hrliche Rendite eine Investition&#xA0;tats&#xE4;chlich&#xA0;erzielt hat.&#xA0;Im Gegenzug zur Bruttorendite enth&#xE4;lt die Nettorendite vermindernde Faktoren der Rendite,&#xA0;wie Steuern, Inflation und anfallende Kosten (z.B. Geb&#xFC;hren, die vom Anlagenanbieter erhoben werden). Dies f&#xFC;hrt dazu, dass die Nettorendite in der Regel geringer ausf&#xE4;llt, als die&#xA0;Bruttorendite.&#xA0;&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&#xA0;&amp;lt;\/span&amp;gt;Um die Nettorendite zu berechnen werden von der Bruttorendite die Steuern, Kosten und die Inflation abgezogen.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&#xA0;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;span id=&amp;quot;MathJax-Element-2-Frame&amp;quot; class=&amp;quot;MathJax SCXW117392502&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span id=&amp;quot;MathJax-Span-82&amp;quot; class=&amp;quot;math SCXW117392502&amp;quot; role=&amp;quot;math&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span id=&amp;quot;MathJax-Span-83&amp;quot; class=&amp;quot;mrow SCXW117392502&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span id=&amp;quot;MathJax-Span-134&amp;quot; class=&amp;quot;mi SCXW117392502&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Laufzeit.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/jaehrliche-nettorendite\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">j&#xE4;hrliche Nettorendite<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bruttorendite wird in Prozent angegeben und stellt den Gesamtgewinn dar, der bei einer <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Investition\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Wird eine Investition durchgef&#xFC;hrt, dann beginnt diese immer mit einer Auszahlung und es werden finanzielle Mittel an materielle oder immaterielle Verm&#xF6;gensgegenst&#xE4;nde gebunden. Mit der Durchf&#xFC;hrung einer Investition wird das Ziel verfolgt, Gewinne bzw. Einnahmen zu erzielen und zu steigern.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Return on Investment (ROI).&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/investition\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Investition<\/a> erzielt wurde. Sie entspricht dem <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Zinssatz\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der Zinssatz (auch Zinsfu&#xDF; genannt) ist der in Prozent angegebene Preis, den ein Kreditgeber f&#xFC;r das zur Verf&#xFC;gung gestellte Kapital erhebt. 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Einnahmen zu erzielen und zu steigern.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Return on Investment (ROI).&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/investition\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Investition<\/a> zu erhalten muss die Bruttorendite um die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Inflation\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&#xFC;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&#xE4;ufer k&#xF6;nnen sich also f&#xFC;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&#xF6;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&#xFC;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&#xFC;nde, warum sich eine h&#xF6;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&#xF6;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&#xF6;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&#xF6;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&#xF6;glichst stabil zu halten, erh&#xF6;hen die Produzenten, H&#xE4;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&#xDF;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&#xF6;heren Preis kaufen m&#xFC;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&#xF6;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&#xFC;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&#xFC;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&#xE4;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&#xFC;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&#xF6;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&#xFC;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&#xF6;nnen aber auch direkt Einfluss &#xFC;ber die M&#xE4;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&#xF6;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&#xF6;ht als die vorhandenen G&#xFC;ter &#x2013; also das Angebot &#x2013; steigen die Preise der G&#xFC;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&#xE4;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &#xFC;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Inflation<\/a> und Steuern bereinigt werden. &#xDC;bersteigt die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Inflation\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&#xFC;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&#xE4;ufer k&#xF6;nnen sich also f&#xFC;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&#xF6;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&#xFC;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&#xFC;nde, warum sich eine h&#xF6;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&#xF6;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&#xF6;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&#xF6;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&#xF6;glichst stabil zu halten, erh&#xF6;hen die Produzenten, H&#xE4;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&#xDF;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&#xF6;heren Preis kaufen m&#xFC;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&#xF6;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&#xFC;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&#xFC;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&#xE4;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&#xFC;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&#xF6;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&#xFC;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&#xF6;nnen aber auch direkt Einfluss &#xFC;ber die M&#xE4;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&#xF6;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&#xF6;ht als die vorhandenen G&#xFC;ter &#x2013; also das Angebot &#x2013; steigen die Preise der G&#xFC;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. 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