{"id":9691,"date":"2021-02-03T17:02:03","date_gmt":"2021-02-03T16:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/?post_type=glossary&amp;p=9691"},"modified":"2021-02-03T17:02:03","modified_gmt":"2021-02-03T16:02:03","slug":"finanzkrise","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/finanzkrise\/","title":{"rendered":"Finanzkrise"},"content":{"rendered":"<p>Finanzkrisen sind gravierende und meist innerhalb k&#xFC;rzester Zeit auftretende Verschlechterungen der Finanz- und Wertpapierm&#xE4;rkte. Sie &#xE4;u&#xDF;ern sich zum Beispiel in nicht-tempor&#xE4;ren Kurseinbr&#xFC;chen von Aktienm&#xE4;rkten, sinkenden Wechselkursen oder Abstufungen von Bonit&#xE4;tsbewertungen. Finanzkrisen k&#xF6;nnen massive und andauernde realwirtschaftliche Folgen nach sich ziehen und kommen im Verlauf der Geschichte immer wieder vor.<\/p>\n<h3><strong>Wie entsteht eine Finanzkrise?<\/strong><\/h3>\n<p>Ausl&ouml;ser f&uuml;r Finanzkrisen sind pl&ouml;tzliche und starke Verschlechterungen von Finanzmarktindikatoren innerhalb kurzer Zeit. <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> reagieren oft mit Panikverk&auml;ufen ihrer Wertpapiere, was die Kurse weiter sinken l&auml;sst. Die Verluste sind meist so hoch, dass sie nicht kurzfristig aufgeholt werden und andauernde Folgen f&uuml;r die Realwirtschaft haben. Finanzkrisen gehen oft Hand in Hand mit Bankenkrisen, da Banken der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft sind.<\/p>\n<h3><strong>Was sind die Ursachen f&#xFC;r Finanzkrisen?<\/strong><\/h3>\n<p>Der h&auml;ufigste Grund f&uuml;r Finanzkrisen sind sogenannte Spekulationsblasen. Die Spekulationsblasen entstehen, wenn <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> nicht aufgrund von Fundamentaldaten investieren, sondern weil sie von der allgemeinen Marktentwicklung oder dem Verhalten anderer angezogen werden. Kurz: <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> kaufen, weil die Kurse steigen. Durch diesen Mitl&auml;ufereffekt k&ouml;nnen sich der fundamentale Wert und der Finanzmarktwert weit auseinander bewegen. Es entsteht eine Spekulationsblase, deren Zerplatzen krisenhafte Merkmale nach sich zieht.<\/p>\n<p><em>Beispiele f&#xFC;r Finanzkrisen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Die Tulpenkrise von 1637 (auch: &#x201E;Tulpenmanie&#x201C;)<\/li>\n<li>Der B&#xF6;rsencrash von 1929 (auch: &#x201E;Gro&#xDF;e Depression&#x201C;)<\/li>\n<li>Die Dotcom-Blase von 2000<\/li>\n<li>Die Finanzkrise ab 2007<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Wie unterscheiden sich Finanzkrisen von Wirtschaftskrisen?<\/strong><\/h3>\n<p>Wirtschaftskrisen folgen h&auml;ufig auf Finanzkrisen, weil die Finanzm&auml;rkte unweigerlich mit der Wirtschaft, der Politik und den Zentralbanken zusammenh&auml;ngen. Die Gefahr der Ausbreitung einer zun&auml;chst lokalen Finanzkrise auf die Gesamtwirtschaft wird als Systemkrise bezeichnet. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie das Bindeglied zwischen den Finanzm&auml;rkten, Unternehmen und B&uuml;rgern sind. Ausgel&ouml;st durch die Verluste an den Finanzm&auml;rkten, beginnen Banken weniger Kredite zu vergeben. Unternehmen und Privatpersonen fehlt dann <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Kapital\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Kapital kann zum einen im volkwirtschaftlichen Sinne, zum anderen im betriebswirtschaftlichen Sinne definiert werden.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;In der Volkswirtschaftslehre ist Kapital neben Arbeit und Boden ein Produktionsfaktor. Kapital wird in diesem Sinne als ein&nbsp;Gut verstanden, das zu Produktion von G&uuml;tern und Dienstleistungen eingesetzt werden kann. Unter Kapital k&ouml;nnen z.B. Maschinen, Geb&auml;ude und Infrastruktur verstanden werden.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;In der Betriebswirtschaftslehre setzt sich Kapital aus allen Posten zusammen, die&nbsp;auf&nbsp;der Passiva-Seite&nbsp;der Bilanz&nbsp;aufgelistet werden.&nbsp;&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;Die Arten des Kapitals werden unterschieden nach Dauer und Gewinnanspruch und nach der betriebswirtschaftlichen Funktion des Kapitals.&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Dauer und Gewinnanspruch&nbsp;&amp;lt;\/strong&amp;gt; \t&amp;lt;b&amp;gt;Eigenkapital:&amp;lt;\/b&amp;gt;&nbsp;ist grunds&auml;tzlich unbefristet und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung, wenn das Unternehmen einen Reingewinn erzielt&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{&amp;amp;quot;134233279&amp;amp;quot;:true}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt; \t&amp;lt;b&amp;gt;Fremdkapital:&nbsp;&amp;lt;\/b&amp;gt;ist ein kurz-, mittel oder langfristiger Kredit, der in der Regel einen Anspruch auf Verzinsung, aber keinen Gewinnanspruch hat. Dar&uuml;ber hinaus kann ein Gewinnanspruch jedoch vereinbart werden&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Betriebswirtschaftliche Funktion&nbsp;&nbsp;&amp;lt;\/strong&amp;gt; \t&amp;lt;b&amp;gt;Betriebsnotwendiges Kapital:&nbsp;&amp;lt;\/b&amp;gt;Kapital, das in einem Unternehmen eingesetzt wird, damit der Betriebszweck erf&uuml;llt werden kann&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{&amp;amp;quot;134233279&amp;amp;quot;:true}&amp;quot;&amp;gt;&nbsp;&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt; \t&amp;lt;b&amp;gt;Erg&auml;nzungskapital:&nbsp;&amp;lt;\/b&amp;gt;Kapital, das f&uuml;r den eigentlichen Betriebszweck nicht notwendig is&amp;lt;span data-ccp-props=&amp;quot;{&amp;amp;quot;134233279&amp;amp;quot;:true}&amp;quot;&amp;gt;t&amp;lt;\/span&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Auch interessant: Kapitalerh&ouml;hung&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/kapital\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Kapital<\/a>, um Investitionen zu t&auml;tigen oder Kredite zu bedienen. In der Folge steigt die allgemeine Unsicherheit, Ums&auml;tze schrumpfen, Mitarbeiter drohen Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftskrise nimmt so ihren Lauf. Daher ist es f&uuml;r die Zentralbanken und die Politik so wichtig, die Stabilit&auml;t des Finanzsystems wiederherzustellen &ndash; notfalls mit milliardenschweren St&uuml;tzungs- und Konjunkturprogrammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finanzkrisen sind gravierende und meist innerhalb k&#xFC;rzester Zeit auftretende Verschlechterungen der Finanz- und Wertpapierm&#xE4;rkte. Sie &#xE4;u&#xDF;ern sich zum Beispiel in nicht-tempor&#xE4;ren Kurseinbr&#xFC;chen von Aktienm&#xE4;rkten, sinkenden Wechselkursen oder Abstufungen von Bonit&#xE4;tsbewertungen. Finanzkrisen k&#xF6;nnen massive und andauernde realwirtschaftliche Folgen nach sich ziehen und kommen im Verlauf der Geschichte immer wieder vor. 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Anleger reagieren oft mit Panikverk\u00e4ufen ihrer Wertpapiere, was die Kurse weiter sinken l\u00e4sst. Die Verluste sind meist so hoch, dass sie nicht kurzfristig aufgeholt werden und andauernde Folgen f\u00fcr die Realwirtschaft haben. Finanzkrisen gehen oft Hand in Hand mit Bankenkrisen, da Banken der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft sind.\n<h3><strong>Was sind die Ursachen f\u00fcr Finanzkrisen?<\/strong><\/h3>\nDer h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr Finanzkrisen sind sogenannte Spekulationsblasen. Die Spekulationsblasen entstehen, wenn Anleger nicht aufgrund von Fundamentaldaten investieren, sondern weil sie von der allgemeinen Marktentwicklung oder dem Verhalten anderer angezogen werden. Kurz: Anleger kaufen, weil die Kurse steigen. Durch diesen Mitl\u00e4ufereffekt k\u00f6nnen sich der fundamentale Wert und der Finanzmarktwert weit auseinander bewegen. Es entsteht eine Spekulationsblase, deren Zerplatzen krisenhafte Merkmale nach sich zieht.\n\n<em>Beispiele f\u00fcr Finanzkrisen:<\/em>\n<ul>\n \t<li>Die Tulpenkrise von 1637 (auch: \u201eTulpenmanie\u201c)<\/li>\n \t<li>Der B\u00f6rsencrash von 1929 (auch: \u201eGro\u00dfe Depression\u201c)<\/li>\n \t<li>Die Dotcom-Blase von 2000<\/li>\n \t<li>Die Finanzkrise ab 2007<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Wie unterscheiden sich Finanzkrisen von Wirtschaftskrisen?<\/strong><\/h3>\nWirtschaftskrisen folgen h\u00e4ufig auf Finanzkrisen, weil die Finanzm\u00e4rkte unweigerlich mit der Wirtschaft, der Politik und den Zentralbanken zusammenh\u00e4ngen. Die Gefahr der Ausbreitung einer zun\u00e4chst lokalen Finanzkrise auf die Gesamtwirtschaft wird als Systemkrise bezeichnet. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie das Bindeglied zwischen den Finanzm\u00e4rkten, Unternehmen und B\u00fcrgern sind. Ausgel\u00f6st durch die Verluste an den Finanzm\u00e4rkten, beginnen Banken weniger Kredite zu vergeben. Unternehmen und Privatpersonen fehlt dann Kapital, um Investitionen zu t\u00e4tigen oder Kredite zu bedienen. In der Folge steigt die allgemeine Unsicherheit, Ums\u00e4tze schrumpfen, Mitarbeiter drohen Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftskrise nimmt so ihren Lauf. 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