{"id":7676,"date":"2019-09-27T11:30:41","date_gmt":"2019-09-27T09:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/?p=7676"},"modified":"2024-10-29T08:56:20","modified_gmt":"2024-10-29T08:56:20","slug":"in-gold-investieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/","title":{"rendered":"In Gold investieren: Was Anleger beachten sollten"},"content":{"rendered":"<p>Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzm&auml;rkten entscheiden sich immer mehr <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> daf&uuml;r in Gold zu investieren. Denn: die Erfahrungen der Hyperinflation der 1920er Jahre und der <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Finanzkrise\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Finanzkrisen sind gravierende und meist innerhalb k&uuml;rzester Zeit auftretende Verschlechterungen der Finanz- und Wertpapierm&auml;rkte. Sie &auml;u&szlig;ern sich zum Beispiel in nicht-tempor&auml;ren Kurseinbr&uuml;chen von Aktienm&auml;rkten, sinkenden Wechselkursen oder Abstufungen von Bonit&auml;tsbewertungen. Finanzkrisen k&ouml;nnen massive und andauernde realwirtschaftliche Folgen nach sich ziehen und kommen im Verlauf der Geschichte immer wieder vor.&amp;lt;strong&amp;gt;Wie entsteht eine Finanzkrise?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Ausl&ouml;ser f&uuml;r Finanzkrisen sind pl&ouml;tzliche und starke Verschlechterungen von Finanzmarktindikatoren innerhalb kurzer Zeit. Anleger reagieren oft mit Panikverk&auml;ufen ihrer Wertpapiere, was die Kurse weiter sinken l&auml;sst. Die Verluste sind meist so hoch, dass sie nicht kurzfristig aufgeholt werden und andauernde Folgen f&uuml;r die Realwirtschaft haben. Finanzkrisen gehen oft Hand in Hand mit Bankenkrisen, da Banken der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft sind.&amp;lt;strong&amp;gt;Was sind die Ursachen f&uuml;r Finanzkrisen?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Der h&auml;ufigste Grund f&uuml;r Finanzkrisen sind sogenannte Spekulationsblasen. Die Spekulationsblasen entstehen, wenn Anleger nicht aufgrund von Fundamentaldaten investieren, sondern weil sie von der allgemeinen Marktentwicklung oder dem Verhalten anderer angezogen werden. Kurz: Anleger kaufen, weil die Kurse steigen. Durch diesen Mitl&auml;ufereffekt k&ouml;nnen sich der fundamentale Wert und der Finanzmarktwert weit auseinander bewegen. Es entsteht eine Spekulationsblase, deren Zerplatzen krisenhafte Merkmale nach sich zieht.&amp;lt;em&amp;gt;Beispiele f&uuml;r Finanzkrisen:&amp;lt;\/em&amp;gt; \tDie Tulpenkrise von 1637 (auch: &amp;quot;Tulpenmanie&amp;quot;)&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDer B&ouml;rsencrash von 1929 (auch: &amp;quot;Gro&szlig;e Depression&amp;quot;)&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDie Dotcom-Blase von 2000&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDie Finanzkrise ab 2007&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie unterscheiden sich Finanzkrisen von Wirtschaftskrisen?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Wirtschaftskrisen folgen h&auml;ufig auf Finanzkrisen, weil die Finanzm&auml;rkte unweigerlich mit der Wirtschaft, der Politik und den Zentralbanken zusammenh&auml;ngen. Die Gefahr der Ausbreitung einer zun&auml;chst lokalen Finanzkrise auf die Gesamtwirtschaft wird als Systemkrise bezeichnet. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie das Bindeglied zwischen den Finanzm&auml;rkten, Unternehmen und B&uuml;rgern sind. Ausgel&ouml;st durch die Verluste an den Finanzm&auml;rkten, beginnen Banken weniger Kredite zu vergeben. Unternehmen und Privatpersonen fehlt dann Kapital, um Investitionen zu t&auml;tigen oder Kredite zu bedienen. In der Folge steigt die allgemeine Unsicherheit, Ums&auml;tze schrumpfen, Mitarbeiter drohen Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftskrise nimmt so ihren Lauf. Daher ist es f&uuml;r die Zentralbanken und die Politik so wichtig, die Stabilit&auml;t des Finanzsystems wiederherzustellen &ndash; notfalls mit milliardenschweren St&uuml;tzungs- und Konjunkturprogrammen. &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/finanzkrise\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Finanzkrise<\/a> 2007\/08 haben tiefe Spuren in der DNA deutscher Sparer hinterlassen.<\/p><div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 ez-toc-wrap-left counter-flat ez-toc-counter ez-toc-custom ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><\/span><\/div>\n<nav><ul class=\"ez-toc-list ez-toc-list-level-1 \"><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#Gold_als_Krisenwaehrung_in_stuermischen_Zeiten\">Gold als Krisenw&#xE4;hrung in st&#xFC;rmischen Zeiten<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#%E2%80%9EWer_in_Gold_investiert_sichert_sich_nicht_gegen_Krisen_ab%E2%80%9C\">&#x201E;Wer in Gold investiert, sichert sich nicht gegen Krisen ab&#x201C;<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#Naivitaet_von_Anlegern_fuehrte_zum_Absturz_des_Goldpreises\">Naivit&#xE4;t von Anlegern f&#xFC;hrte zum Absturz des Goldpreises<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#Gold_gehoert_in_ein_breit_aufgestelltes_Portfolio\">Gold geh&#xF6;rt in ein breit aufgestelltes Portfolio<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#Wie_Sie_als_Anleger_in_Gold_investieren_koennen\">Wie Sie als Anleger in Gold investieren k&#xF6;nnen<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/in-gold-investieren\/#Haeufige_Fragen\">H&#xE4;ufige Fragen<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n\n<p>Aktuelle Berechnungen der Steinbeis-Hochschule zeigen: Deutschland sitzt auf so viel Gold wie noch nie &ndash; ungef&auml;hr 8.918 Tonnen des Edelmetalls befinden sich aktuell (2020) im Privatbesitz der Bundesb&uuml;rger. Rechnet man die Goldreserven der Bundesbank hinzu, befinden sich etwa 6,5 Prozent der weltweiten Goldvorr&auml;te in deutschem Besitz. Was macht das Edelmetall gerade jetzt so spannend f&uuml;r <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a>?<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Gold_als_Krisenwaehrung_in_stuermischen_Zeiten\"><\/span>Gold als Krisenw&#xE4;hrung in st&#xFC;rmischen Zeiten<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Die US-Notenbank hat k&uuml;rzlich wieder die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Zinsen\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Zinsen sind der in Prozent dargestellte Preis, den ein Kreditgeber vom Kreditnehmer f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Kapital verlangt. Wie hoch die Zinsen ausfallen wird durch einen vereinbarten Zinssatz, die Kreditlaufzeit und die Kreditsumme bestimmt.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch F&auml;lligkeit.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/zinsen\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Zinsen<\/a> gesenkt und auch die Europ&auml;ische Zentralbank bleibt ihrer Niedrigzinspolitik treu, um die europ&auml;ische Wirtschaft vor einem Konjunkturtal zu bewahren. Die Folge: festverzinste Geldanlagen (Staatsanleihen) werden sich bis auf weiteres kaum noch lohnen.<\/p>\n<p>Der Blick vieler <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> richtet sich in solchen Phasen auf Gold. Seit Jahrzehnten gilt das Edelmetall als wertbest&auml;ndiger und sicherer Hafen f&uuml;r das eigene Verm&ouml;gen. Angesichts der politischen Risikoherde in Europa, USA und Asien wird eine Absicherung durch Gold bei Anlegern immer beliebter. Seit Oktober 2018 ist der Goldpreis je Feinunze um etwa 300 US-Dollar (+26,9 Prozent) auf &uuml;ber 1.500 US-Dollar angestiegen. Zum Vergleich: Der DAX verlor im gleichen Zeitraum etwa 0,5 Prozent.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"%E2%80%9EWer_in_Gold_investiert_sichert_sich_nicht_gegen_Krisen_ab%E2%80%9C\"><\/span>&#x201E;Wer in Gold investiert, sichert sich nicht gegen Krisen ab&#x201C;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Viele <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> begehen einen Denkfehler und legen in st&uuml;rmischen Zeiten vermehrt in Gold an, um ihr <a href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/tipps-und-tricks-fuer-den-schutz-vor-der-inflation\/\">Verm&#xF6;gen zu sch&#xFC;tzen<\/a>. Gold ist jedoch kein Krisenmetall, wie oft behauptet, sondern am Ende des Tages eine W&#xE4;hrung &#x2013; die W&#xE4;hrung der letzten Instanz.<\/p>\n<p>&bdquo;Gold wird immer einen Wert haben&ldquo; sagt unser Chefstratege Bj&ouml;rn Siegismund. Sein Wert jedoch h&auml;ngt vom Vertrauen der Menschen in das globale Finanzsystem ab. Wer erwartet, dass die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> an der Kaufkraft seines Ersparten nagt, dass &ndash; im (unwahrscheinlichen) Extremfall &ndash; ganze W&auml;hrungen untergehen, der verliert Vertrauen und investiert deshalb in Gold. So auch in den Jahren zwischen 2007 und 2011, als der Zusammenbruch des globalen Finanzsystems drohte und die Eurozone ihre erste gro&szlig;e Zerrei&szlig;probe &uuml;berstehen musste. Damals kletterte der Goldpreis auf mehr als 1.900 US-Dollar je Feinunze. Seitdem ist der Kurs deutlich gesunken. Was ist passiert?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-8043 size-full\" src=\"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Goldpreisentwicklung-seit-2019-2.jpg\" alt=\"In Gold investieren - Nach der Krise werden Aktien attraktiver - Grafik zur Verdeutlichung\" width=\"5315\" height=\"2953\"\/><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Naivitaet_von_Anlegern_fuehrte_zum_Absturz_des_Goldpreises\"><\/span>Naivit&#xE4;t von Anlegern f&#xFC;hrte zum Absturz des Goldpreises<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9321 alignright\" src=\"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann.png 2000w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann-300x300.png 300w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann-1024x1024.png 1024w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann-150x150.png 150w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann-768x768.png 768w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Balance-Mann-1536x1536.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\"\/>Nach der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltfinanzkrise\">Finanzkrise<\/a> sind Sorgen vieler <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> um den Zustand des globalen Finanzsystems der &Uuml;berzeugung gewichen, dass Politik und Notenbanken das weltweite Bankensystem stabilisiert h&auml;tten. Die Renditen von Staatsanleihen sind drastisch gefallen und der Aktienmarkt hat seitdem kr&auml;ftig zugelegt. Gute Aktien waren bislang der gr&ouml;&szlig;te Konkurrent von Gold. Denn im Gegensatz zu ihnen wirft Gold keine zus&auml;tzliche <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Rendite\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Mit der Rendite wird der Erfolg einer Kapitalanlage innerhalb eines oder mehrerer Jahre angegeben. Dazu werden die Ein- und Auszahlungen, die mit der Investition einhergehen, ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Anleger und Investoren k&ouml;nnen so bewerten, wie profitabel ein Investment sein kann.Die Rendite wird in Prozent angegeben, kann aber nicht mit dem Zinssatz verglichen werden, da die Rendite den Gewinn angibt, der tats&auml;chlich erzielt wurde, nachdem alle entstandenen Kosten abgezogen wurden. Der Zinssatz hingegen bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die reine Verzinsung des Kreditbetrages und bezieht keine weiteren Kosten mit ein.Bei der Berechnung der Rendite muss die Grundformel mit den jeweils f&uuml;r die Geldanlage entscheidenden Faktoren angepasst werden.&amp;lt;strong&amp;gt;Grundformel:&amp;lt;\/strong&amp;gt;Je nach Geldanlage wird der Gewinn unterschiedlich berechnet. Um schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die unterschiedlichen Renditen zu bekommen eignen sich Rendite-Rechner im Internet.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Rentabilit&auml;t.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/rendite\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Rendite<\/a> in Form von Dividenden ab. Und gerade im Niedrigzinsumfeld sind Aktien fundamental gut aufgestellter Unternehmen unverzichtbar f&uuml;r den Verm&ouml;gensaufbau.<\/p>\n<p><strong>Doch ist das Finanzsystem wirklich sicherer geworden?<\/strong> Diese Einsch&auml;tzung vieler <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> halten wir leider f&uuml;r sehr naiv.<\/p>\n<p>Schauen wir uns doch einfach mal die Geldpolitik der Notenbanken an. Weltweit &#xFC;berbieten sie sich gerade darin, ihre Geldmengen auszuweiten, um zahlreiche Industriestaaten vor dem finanziellen Zusammenbruch zu bewahren und deren Wirtschaft zu stimulieren. Der Ausgang dieses Experiments ist ungewiss und die Risiken steigen stetig. Scheitert das Experiment, wird das Vertrauen der Menschen in das Papiergeldsystem schwinden. Dann k&#xF6;nnte Gold seine Funktion als W&#xE4;hrung der letzten Instanz aus&#xFC;ben, denn Gold ist im Vergleich zu Papiergeld nicht beliebig vermehrbar und hoch liquide. Das macht das Edelmetall aus unserer Sicht zum besseren Wertaufbewahrungsmittel als klassisches Giralgeld.<\/p>\n<div data-track-content data-content-name=\"Sichern Sie sich noch mehr Tipps und Wissen\" data-content-piece=\"magazin-cta\"><hr><p class=\"cta_title\">Sichern Sie sich noch mehr Tipps und Wissen<\/p><p class=\"cta_subtitle\">Alle 14 Tage direkt in Ihr Postfach<\/p><p class=\"cta_btn\"><a class=\"btn btn-invest\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/newsletter?utm_campaign=magazin-gold-investieren-newsletter&amp;utm_source=magazin&amp;utm_medium=banner\">Jetzt abonnieren &amp; bessere Anlage-Entscheidungen treffen<\/a><\/p><hr><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Gold_gehoert_in_ein_breit_aufgestelltes_Portfolio\"><\/span>Gold geh&#xF6;rt in ein breit aufgestelltes Portfolio<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Vergleichen Sie den Goldanteil in einem Portfolio am besten mit einer Versicherung f&uuml;r das eigene Haus. Kein vern&uuml;nftiger Mensch wird sich w&uuml;nschen, dass sein Haus niederbrennt, nur um die Versicherungspr&auml;mie einnehmen zu k&ouml;nnen. Genauso denken wir: Wir hoffen nicht auf einen m&ouml;glichst hohen Goldpreis, um damit <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Rendite\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Mit der Rendite wird der Erfolg einer Kapitalanlage innerhalb eines oder mehrerer Jahre angegeben. Dazu werden die Ein- und Auszahlungen, die mit der Investition einhergehen, ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Anleger und Investoren k&ouml;nnen so bewerten, wie profitabel ein Investment sein kann.Die Rendite wird in Prozent angegeben, kann aber nicht mit dem Zinssatz verglichen werden, da die Rendite den Gewinn angibt, der tats&auml;chlich erzielt wurde, nachdem alle entstandenen Kosten abgezogen wurden. Der Zinssatz hingegen bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die reine Verzinsung des Kreditbetrages und bezieht keine weiteren Kosten mit ein.Bei der Berechnung der Rendite muss die Grundformel mit den jeweils f&uuml;r die Geldanlage entscheidenden Faktoren angepasst werden.&amp;lt;strong&amp;gt;Grundformel:&amp;lt;\/strong&amp;gt;Je nach Geldanlage wird der Gewinn unterschiedlich berechnet. Um schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die unterschiedlichen Renditen zu bekommen eignen sich Rendite-Rechner im Internet.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Rentabilit&auml;t.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/rendite\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Rendite<\/a> zu erzielen. Denn das w&uuml;rde im Umkehrschluss bedeuten, dass es an anderer Stelle in der Weltwirtschaft ganz gewaltig brennt &ndash; und das w&uuml;nscht sich hoffentlich keiner.<\/p>\n<blockquote><p>Wer Gold kaufen m&ouml;chte, hat h&auml;ufig den Wunsch in eine krisensichere Form der Geldanlage zu investieren, die einen gewissen Schutz vor <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> und W&auml;hrungskrisen bietet.<\/p>\n<p><strong>Bj&#xF6;rn Siegismund, Chefstratege der Kapilendo AG<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Wert von Gold als Versicherung l&auml;sst sich sehr gut am Beispiel der T&uuml;rkei beobachten, wo die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> die Kaufkraft der Lira auffrisst. In Lira gerechnet ist der Goldkurs seit Anfang 2017 &uuml;berproportional gestiegen und hat sich aus Sicht t&uuml;rkischer Goldinvestoren also l&auml;ngst bezahlt gemacht.<\/p>\n<p>Vereinfacht ausgedr&uuml;ckt: Wenn W&auml;hrungen schwach sind, dann ist Gold stark. Und an schwachen W&auml;hrungen d&uuml;rfte in den kommenden Jahren unseres Erachtens kein Mangel sein. Deshalb sind wir der &Uuml;berzeugung, dass <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> einen Teil ihres Verm&ouml;gens in Gold investieren sollten.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wie_Sie_als_Anleger_in_Gold_investieren_koennen\"><\/span>Wie Sie als Anleger in Gold investieren k&#xF6;nnen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9324 alignright\" src=\"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Alter-Mann-1.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Alter-Mann-1.png 614w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Alter-Mann-1-300x300.png 300w, https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Alter-Mann-1-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\"\/>In Gold kann auf unterschiedliche Weise investiert werden. Viele Goldliebhaber investieren lieber in physisches Gold, das sie auch anfassen k&ouml;nnen &ndash; also M&uuml;nzen und Barren. <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> sollten bei der Aufbewahrung stets Kosten und Sicherheit abw&auml;gen. Der Safe im eigenen Haus ist m&ouml;glich, ein versicherter Banksafe kann sich bei gr&ouml;&szlig;eren Mengen lohnen. Es empfiehlt sich bei der h&auml;uslichen Aufbewahrung zu pr&uuml;fen, inwiefern das Gold im Rahmen der Hausratsversicherung abgesichert ist.<\/p>\n<p>Der Verkauf der eigenen Goldbest&auml;nde ist relativ simpel. Zu beachten ist hier f&uuml;r <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> noch eine steuerliche Besonderheit. Wer das Edelmetall erwirbt und erst nach einem Jahr wieder verkauft, muss diesen Gewinn nicht versteuern &ndash; halten kann sich also im Einzelfall lohnen.<\/p>\n<p>Neben Barren und M&uuml;nzen k&ouml;nnen <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> auch in spezielle Finanzprodukte mit dem Schwerpunkt Gold investieren. Das k&ouml;nnen Investmentfonds, Aktien, Zertifikate oder ETF-Fonds sein. Eine weitere M&ouml;glichkeit sind Goldsparpl&auml;ne.<\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Unabh&auml;ngig von der Anlageform, sollten sich <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> im Vorfeld genau &uuml;ber die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen informieren, um nicht ungewollt Risiken einzugehen oder &uuml;berteuerte Produkte zu kaufen&ldquo;<\/p>\n<p><strong>Bj&#xF6;rn Siegismund, Chefstratege von Kapilendo. <\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Erst dann ist die Zeit reif f&#xFC;r eine Entscheidung.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Haeufige_Fragen\"><\/span>H&#xE4;ufige Fragen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<div>\n<div>\n<h3>Kann Gold mein Verm&#xF6;gen vor der n&#xE4;chsten Krise&#x202F;sch&#xFC;tzen?<\/h3>\n<div>\n<div>Viele <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> begehen einen Denkfehler und legen in st&uuml;rmischen Zeiten vermehrt in Gold an, um ihr Verm&ouml;gen zu sch&uuml;tzen. Gold ist jedoch kein Krisenmetall, wie oft behauptet, sondern am Ende des Tages eine W&auml;hrung &ndash; die W&auml;hrung der letzten Instanz. Sein Wert h&auml;ngt vom Vertrauen der Menschen in das globale Finanzsystem ab.<br>\nGold darf eher als Versicherung f&uuml;r schwache W&auml;hrungen verstanden werden. L&auml;uft es wirtschaftlich mal schlecht in einem Land, steigt die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> und die Notenbanken drucken ungebremst Geld, ist das oft ein Zeichen f&uuml;r einen Abschwung. In solchen Szenarien wird Gold f&uuml;r <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> immer attraktiver. Das l&auml;sst sich an den Kursentwicklungen der vergangenen 20 Jahre leicht ablesen.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Wie viel Geld sollte ich in Gold anlegen?<\/h3>\n<div>\n<div>Vergleichen Sie den Goldanteil in einem Portfolio am besten mit einer Versicherung f&uuml;r das eigene Haus. Kein vern&uuml;nftiger Mensch wird sich w&uuml;nschen, dass sein Haus niederbrennt, nur um die Versicherungspr&auml;mie einnehmen zu k&ouml;nnen. Genauso denken wir: Wir hoffen nicht auf einen m&ouml;glichst hohen Goldpreis, um damit <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Rendite\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Mit der Rendite wird der Erfolg einer Kapitalanlage innerhalb eines oder mehrerer Jahre angegeben. Dazu werden die Ein- und Auszahlungen, die mit der Investition einhergehen, ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Anleger und Investoren k&ouml;nnen so bewerten, wie profitabel ein Investment sein kann.Die Rendite wird in Prozent angegeben, kann aber nicht mit dem Zinssatz verglichen werden, da die Rendite den Gewinn angibt, der tats&auml;chlich erzielt wurde, nachdem alle entstandenen Kosten abgezogen wurden. Der Zinssatz hingegen bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die reine Verzinsung des Kreditbetrages und bezieht keine weiteren Kosten mit ein.Bei der Berechnung der Rendite muss die Grundformel mit den jeweils f&uuml;r die Geldanlage entscheidenden Faktoren angepasst werden.&amp;lt;strong&amp;gt;Grundformel:&amp;lt;\/strong&amp;gt;Je nach Geldanlage wird der Gewinn unterschiedlich berechnet. Um schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die unterschiedlichen Renditen zu bekommen eignen sich Rendite-Rechner im Internet.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Rentabilit&auml;t.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/rendite\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Rendite<\/a> zu erzielen. Denn das w&uuml;rde im Umkehrschluss bedeuten, dass es an anderer Stelle in der Weltwirtschaft ganz gewaltig brennt &ndash; und das w&uuml;nscht sich hoffentlich keiner.<br>\nDer Wert von Gold als Versicherung l&auml;sst sich sehr gut am Beispiel der T&uuml;rkei beobachten, wo die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Inflation\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Unter Inflation versteht man den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass Preise f&uuml;r Waren und Dienstleistungen steigen und dadurch der Wert des Geldes sinkt. Man spricht daher auch von einer Geldentwertung: K&auml;ufer k&ouml;nnen sich also f&uuml;r denselben Betrag weniger kaufen als vorher. Das Gegenteil von Inflation ist eine Deflation.&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie kommt es zu Inflation?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Inflation entsteht, indem eine h&ouml;here Geldmenge in Umlauf gebracht wird. Das f&uuml;hrt dazu, dass das Preisniveau ansteigt. Die Gr&uuml;nde, warum sich eine h&ouml;here Geldmenge im Umlauf befindet, k&ouml;nnen unterschiedlich sein.Ein Grund k&ouml;nnen gestiegene Produktionskosten sein, z.B. durch h&ouml;here Lohnkosten oder Rohstoffpreise. Um den Gewinn m&ouml;glichst stabil zu halten, erh&ouml;hen die Produzenten, H&auml;ndler oder Dienstleister die Preise ihrer Produkte. Das hei&szlig;t, dass Kunden dasselbe Produkt zu einem h&ouml;heren Preis kaufen m&uuml;ssen. Die Kaufkraft des Geldes sinkt. Genauso ist es m&ouml;glich, dass Verbraucher so viele Produkte und Dienstleistungen kaufen wollen, dass das Angebot nicht ausreicht. Diese G&uuml;terverknappung kann ebenfalls zu einem steigenden Preisniveau f&uuml;hren.&amp;lt;strong&amp;gt;Kann Inflation gesteuert werden?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Zentralbanken wollen die Inflation lenken, indem sie die umlaufende Geldmenge ver&auml;ndern. Die Idee: Je mehr Geld sie z. B. durch niedrige Zinsen in Umlauf bringen, desto weniger ist es wert und desto schneller steigen die Preise. Zentralbanken stehen verschiedene Mechanismen zur Verf&uuml;gung, um die Geldmenge zu steuern. Der wichtigste Weg ist die Steuerung der Leitzinsen, zu denen Banken und Sparkassen sich Geld bei der Zentralbank beschaffen und anlegen k&ouml;nnen. Damit beeinflussen sie indirekt die Konditionen f&uuml;r Endverbraucher bei Krediten und Spareinlagen. Zentralbanken k&ouml;nnen aber auch direkt Einfluss &uuml;ber die M&auml;rkte nehmen, indem Sie zum Beispiel Anleihen und Aktien an den B&ouml;rsen kaufen. Da sich die umlaufende Geldmenge dadurch schneller erh&ouml;ht als die vorhandenen G&uuml;ter &ndash; also das Angebot &ndash; steigen die Preise der G&uuml;ter und die Kaufkraft der Kunden sinkt. Im Euro-Raum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Kontrolle &uuml;ber die Geldmenge.&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/inflation\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Inflation<\/a> die Kaufkraft der Lira auffrisst. In Lira gerechnet ist der Goldkurs seit Anfang 2017 &uuml;berproportional gestiegen und hat sich aus Sicht t&uuml;rkischer Goldinvestoren also l&auml;ngst bezahlt gemacht.<br>\nVereinfacht ausgedr&uuml;ckt: Wenn W&auml;hrungen schwach sind, dann ist Gold stark. Und an schwachen W&auml;hrungen d&uuml;rfte in den kommenden Jahren unseres Erachtens kein Mangel sein. Deshalb sind wir der &Uuml;berzeugung, dass <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> einen Teil ihres Verm&ouml;gens in Gold investieren sollten. Wie gro&szlig; dieser Teil ist, ist schwer zu bestimmen. Er sollte zumindest nicht mehr als 10 % an Ihrem Verm&ouml;gen ausmachen.<\/div>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div data-track-content data-content-name=\"Sichern Sie sich noch mehr Tipps und Wissen\" data-content-piece=\"magazin-cta\"><hr><p class=\"cta_title\">Sichern Sie sich noch mehr Tipps und Wissen<\/p><p class=\"cta_subtitle\">Alle 14 Tage direkt in Ihr Postfach<\/p><p class=\"cta_btn\"><a class=\"btn btn-invest\" target=\"_blank\" href=\"\/newsletter?utm_source=magazin&amp;utm_medium=banner&amp;utm_campaign=in-gold-investieren&amp;utm_content=tipps-abonnieren-amp-bessere-anlageentscheidungen-treffen\">Tipps abonnieren &amp; bessere Anlage-Entscheidungen treffen<\/a><\/p><hr><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzm&#xE4;rkten entscheiden sich immer mehr <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Anleger\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&#xFC;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&#xE4;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Anleger<\/a> daf&#xFC;r in Gold zu investieren. Denn: die Erfahrungen der Hyperinflation der 1920er Jahre und der <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossary: Finanzkrise\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Finanzkrisen sind gravierende und meist innerhalb k&#xFC;rzester Zeit auftretende Verschlechterungen der Finanz- und Wertpapierm&#xE4;rkte. Sie &#xE4;u&#xDF;ern sich zum Beispiel in nicht-tempor&#xE4;ren Kurseinbr&#xFC;chen von Aktienm&#xE4;rkten, sinkenden Wechselkursen oder Abstufungen von Bonit&#xE4;tsbewertungen. Finanzkrisen k&#xF6;nnen massive und andauernde realwirtschaftliche Folgen nach sich ziehen und kommen im Verlauf der Geschichte immer wieder vor.&amp;lt;strong&amp;gt;Wie entsteht eine Finanzkrise?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Ausl&#xF6;ser f&#xFC;r Finanzkrisen sind pl&#xF6;tzliche und starke Verschlechterungen von Finanzmarktindikatoren innerhalb kurzer Zeit. Anleger reagieren oft mit Panikverk&#xE4;ufen ihrer Wertpapiere, was die Kurse weiter sinken l&#xE4;sst. Die Verluste sind meist so hoch, dass sie nicht kurzfristig aufgeholt werden und andauernde Folgen f&#xFC;r die Realwirtschaft haben. Finanzkrisen gehen oft Hand in Hand mit Bankenkrisen, da Banken der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft sind.&amp;lt;strong&amp;gt;Was sind die Ursachen f&#xFC;r Finanzkrisen?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Der h&#xE4;ufigste Grund f&#xFC;r Finanzkrisen sind sogenannte Spekulationsblasen. Die Spekulationsblasen entstehen, wenn Anleger nicht aufgrund von Fundamentaldaten investieren, sondern weil sie von der allgemeinen Marktentwicklung oder dem Verhalten anderer angezogen werden. Kurz: Anleger kaufen, weil die Kurse steigen. Durch diesen Mitl&#xE4;ufereffekt k&#xF6;nnen sich der fundamentale Wert und der Finanzmarktwert weit auseinander bewegen. Es entsteht eine Spekulationsblase, deren Zerplatzen krisenhafte Merkmale nach sich zieht.&amp;lt;em&amp;gt;Beispiele f&#xFC;r Finanzkrisen:&amp;lt;\/em&amp;gt; \tDie Tulpenkrise von 1637 (auch: &amp;quot;Tulpenmanie&amp;quot;)&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDer B&#xF6;rsencrash von 1929 (auch: &amp;quot;Gro&#xDF;e Depression&amp;quot;)&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDie Dotcom-Blase von 2000&amp;lt;br\/&amp;gt; \tDie Finanzkrise ab 2007&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;br\/&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Wie unterscheiden sich Finanzkrisen von Wirtschaftskrisen?&amp;lt;\/strong&amp;gt;Wirtschaftskrisen folgen h&#xE4;ufig auf Finanzkrisen, weil die Finanzm&#xE4;rkte unweigerlich mit der Wirtschaft, der Politik und den Zentralbanken zusammenh&#xE4;ngen. Die Gefahr der Ausbreitung einer zun&#xE4;chst lokalen Finanzkrise auf die Gesamtwirtschaft wird als Systemkrise bezeichnet. Banken spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie das Bindeglied zwischen den Finanzm&#xE4;rkten, Unternehmen und B&#xFC;rgern sind. Ausgel&#xF6;st durch die Verluste an den Finanzm&#xE4;rkten, beginnen Banken weniger Kredite zu vergeben. Unternehmen und Privatpersonen fehlt dann Kapital, um Investitionen zu t&#xE4;tigen oder Kredite zu bedienen. In der Folge steigt die allgemeine Unsicherheit, Ums&#xE4;tze schrumpfen, Mitarbeiter drohen Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftskrise nimmt so ihren Lauf. Daher ist es f&#xFC;r die Zentralbanken und die Politik so wichtig, die Stabilit&#xE4;t des Finanzsystems wiederherzustellen &#x2013; notfalls mit milliardenschweren St&#xFC;tzungs- und Konjunkturprogrammen. &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/finanzkrise\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Finanzkrise<\/a> 2007\/08 haben tiefe Spuren in der DNA deutscher Sparer hinterlassen. 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