{"id":9184,"date":"2020-07-25T12:42:50","date_gmt":"2020-07-25T10:42:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invesdor.de\/magazin\/?p=9184"},"modified":"2024-09-18T13:51:59","modified_gmt":"2024-09-18T13:51:59","slug":"phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/","title":{"rendered":"Ph\u00e4nomen Rebalancing: So bleiben Portfolien richtig ausbalanciert"},"content":{"rendered":"<p>B&#xF6;rsenlegende Andr&#xE9; Kostolany gab Anlegern einst den Rat, Aktien zu kaufen, eine Schlaftablette zu nehmen und dann nichts weiter mit dem Depot zu tun. Doch ist das wirklich sinnvoll?<\/p><div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 ez-toc-wrap-left counter-flat ez-toc-counter ez-toc-custom ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><\/span><\/div>\n<nav><ul class=\"ez-toc-list ez-toc-list-level-1 \"><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/#Depot_sich_selbst_ueberlassen_%E2%80%93_ein_Risiko\">Depot sich selbst &#xFC;berlassen &#x2013; ein Risiko?<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/#Warum_ist_Rebalancing_wichtig\">Warum ist Rebalancing wichtig?<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/#Strategien_zum_Umschichten\">Strategien zum Umschichten<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/#Wann_ist_der_richtige_Zeitpunkt_zum_Umschichten\">Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Umschichten?<\/a><\/li><li class=\"ez-toc-page-1\"><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/phaenomen-rebalancing-so-bleiben-portfolien-richtig-ausbalanciert\/#Fazit_Umschichtungen_als_wichtiger_Teil_des_Konzepts\">Fazit: Umschichtungen als wichtiger Teil des Konzepts<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Depot_sich_selbst_ueberlassen_%E2%80%93_ein_Risiko\"><\/span>Depot sich selbst &#xFC;berlassen &#x2013; ein Risiko?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><strong>Wer einen langfristigen Anlagehorizont hat, setzt meist auf diese sogenannte Buy-and-Hold-Strategie.<\/strong> Zun&#xE4;chst wird ein Depot so strukturiert, dass es mit einer m&#xF6;glichst hohen Wahrscheinlichkeit die Anlageziele erreicht. Anschlie&#xDF;end wird entsprechend investiert und an der Struktur festgehalten, solange sich nichts an den Zielen oder den pers&#xF6;nlichen Umst&#xE4;nden des Anlegers &#xE4;ndert.<\/p>\n<p>Auch wenn es Wunsch vieler <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> ist, durch kurzfristiges Handeln Verluste zu vermeiden, ist ein solcher Ansatz zum Scheitern verurteilt. Denn keiner kann zuverl&auml;ssig vorhersagen, wann die B&ouml;rsen auf Talfahrt gehen. <strong>Ein kurzfristiger Ein- und Ausstieg ist also auf Dauer nicht gewinnbringend, wie mittlerweile unz&#xE4;hlige Studien beweisen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dennoch sollten Ihre Geldanlagen im Auge behalten und regelm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;berpr&#xFC;ft werden, ob sie noch der langfristigen Strategie entsprechen.<\/strong> Durch Kursschwankungen am Markt entwickeln sich verschiedene Anlagen unterschiedlich, manche steigen, verlieren oder behalten ihren Wert. Mit der Zeit ver&#xE4;ndern sich so die Gewichtungen im Depot. Weicht dadurch eine Portfoliostruktur st&#xE4;rker von der urspr&#xFC;nglichen Struktur ab, sollten Sie handeln. <strong>Um der urspr&#xFC;nglichen Strategie zu folgen, sind Anlagen wieder in die richtigen Gewichtungen zu bringen. Dieses Anpassen und Umschichten an die urspr&#xFC;ngliche Allokation wird Rebalancing genannt.<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Warum_ist_Rebalancing_wichtig\"><\/span>Warum ist Rebalancing wichtig?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Im Gegensatz zum kurzfristigen B&#xF6;rsenhandel sollte ein <strong>Rebalancing deutlich langfristiger ausgelegt sein und m&#xF6;glichst wenige Umschichtungen zum Ziel<\/strong> haben. In erster Linie geht es darum, das <strong>Depot auf Kurs zu halten.<\/strong> Regelm&#xE4;&#xDF;ig die Balance im eigenen Portfolio wiederherzustellen, ist aus zwei Gr&#xFC;nden besonders wichtig. Zum einen <strong>stellt<\/strong> es <strong>das vorher festgelegte Risikoniveau wieder her<\/strong>, zum anderen kann dadurch die <strong><a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Rendite\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Mit der Rendite wird der Erfolg einer Kapitalanlage innerhalb eines oder mehrerer Jahre angegeben. Dazu werden die Ein- und Auszahlungen, die mit der Investition einhergehen, ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Anleger und Investoren k&ouml;nnen so bewerten, wie profitabel ein Investment sein kann.Die Rendite wird in Prozent angegeben, kann aber nicht mit dem Zinssatz verglichen werden, da die Rendite den Gewinn angibt, der tats&auml;chlich erzielt wurde, nachdem alle entstandenen Kosten abgezogen wurden. Der Zinssatz hingegen bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die reine Verzinsung des Kreditbetrages und bezieht keine weiteren Kosten mit ein.Bei der Berechnung der Rendite muss die Grundformel mit den jeweils f&uuml;r die Geldanlage entscheidenden Faktoren angepasst werden.&amp;lt;strong&amp;gt;Grundformel:&amp;lt;\/strong&amp;gt;Je nach Geldanlage wird der Gewinn unterschiedlich berechnet. Um schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die unterschiedlichen Renditen zu bekommen eignen sich Rendite-Rechner im Internet.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Rentabilit&auml;t.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/rendite\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Rendite<\/a> erh&ouml;ht<\/strong> werden.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Ein Depot startet je zur H&#xE4;lfte in Anleihen und Aktien. Die Entwicklung dieses Portfolios h&#xE4;ngt also in gleichem Ma&#xDF;e von der Entwicklung der beiden Anlageklassen ab. Im Folgenden entwickeln sich die Aktien sehr positiv, so dass deren Gewicht im Portfolio nach einem Jahr nicht mehr 50 Prozent, sondern 70 Prozent betr&#xE4;gt. Die Entwicklung im folgenden Jahr ist also nicht mehr von beiden Anlagenklassen in gleichem Ma&#xDF;e abh&#xE4;ngig, sondern deutlich st&#xE4;rker von den Aktien. Ber&#xFC;cksichtigt man, dass zudem Aktien st&#xE4;rker schwanken als Anleihen, dann hat dieses Portfolio ein Aktienrisiko, was eher &#xFC;ber 90 Prozent liegt. <strong>Wird nicht rebalanciert, dann hat sich das Portfolio quasi selber eine neue Strategie gegeben.<\/strong> In der Regel w&uuml;nschen sich die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> das aber nicht. Deshalb ist es so wichtig, das urspr&uuml;ngliche Risikoniveau wiederherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Nicht nur das Risiko kann durch Rebalancing kontrolliert werden, auch die <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Rendite\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Mit der Rendite wird der Erfolg einer Kapitalanlage innerhalb eines oder mehrerer Jahre angegeben. Dazu werden die Ein- und Auszahlungen, die mit der Investition einhergehen, ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Anleger und Investoren k&ouml;nnen so bewerten, wie profitabel ein Investment sein kann.Die Rendite wird in Prozent angegeben, kann aber nicht mit dem Zinssatz verglichen werden, da die Rendite den Gewinn angibt, der tats&auml;chlich erzielt wurde, nachdem alle entstandenen Kosten abgezogen wurden. Der Zinssatz hingegen bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die reine Verzinsung des Kreditbetrages und bezieht keine weiteren Kosten mit ein.Bei der Berechnung der Rendite muss die Grundformel mit den jeweils f&uuml;r die Geldanlage entscheidenden Faktoren angepasst werden.&amp;lt;strong&amp;gt;Grundformel:&amp;lt;\/strong&amp;gt;Je nach Geldanlage wird der Gewinn unterschiedlich berechnet. Um schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die unterschiedlichen Renditen zu bekommen eignen sich Rendite-Rechner im Internet.&amp;lt;strong&amp;gt;Siehe auch Rentabilit&auml;t.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/rendite\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Rendite<\/a> wird positiv beeinflusst.<\/strong> Verschiedene Untersuchungen von Anlagemanagern zeigen, dass hiermit j&#xE4;hrlich bis zu 0,5 Prozentpunkte Mehrrendite bei einem diversifizierten Portfolio erzielt werden. Grund: Aktienm&#xE4;rkte, die in der Vergangenheit besonders gut gelaufen sind, werden in Zukunft rein statistisch weniger gut laufen. Die schw&#xE4;cheren Aktien oder Anlageklassen dagegen werden wieder aufholen. <strong>Durch ein Rebalancing werden die Anlageklassen, die sich gut entwickelt haben, reduziert und in die schw&#xE4;cheren umgeschichtet. Dieses antizyklische Investieren erm&#xF6;glicht im Zeitablauf h&#xF6;here Renditen.<\/strong><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Strategien_zum_Umschichten\"><\/span>Strategien zum Umschichten<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Obwohl das Rebalancing so wenig wie m&#xF6;glich Umschichtungen zum Ziel hat, gibt es in der Praxis diese Herausforderung: Die einzelnen Portfolio-Positionen schwanken st&#xE4;ndig im Wert. Diese Schwankungen ergeben sich durch Kursver&#xE4;nderungen der entsprechenden Aktien, Anleihen oder ETFs. Durch diese Ver&#xE4;nderungen gibt es auch eine &#xC4;nderung der Anlagestruktur. An dieser Stelle hat das Rebalancing die Aufgabe, aktiv einzugreifen. Doch wie oft sollte das getan werden?<\/p>\n<p>An erster Stelle sind die Kosten zu beachten. Neben einer An- und Verkaufsspanne der Wertpapiere kommen in der Regel noch B&#xF6;rsen- und Bankgeb&#xFC;hren hinzu. Zudem kann die Steuer durch Realisierung von Kursgewinnen zuschlagen.<\/p>\n<p><strong>Ein zu h&#xE4;ufiges Umschichten ist nicht zu empfehlen. Zum einen sind die Wertschwankungen der einzelnen Anlageklassen sehr oft so klein, dass sich das Risiko auf Portfolioebene kaum bemerkbar macht.<\/strong> Zum anderen ist das Ph&auml;nomen an den B&ouml;rsen zu beobachten, dass die Preisentwicklung oft in Trends verl&auml;uft. Steigen Aktien, dann tun sie das meist &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum. Das hat zum einen mit der Anlegerpsychologie zu tun, aber auch mit der Wirtschaft, die selbst in Trends verl&auml;uft. Ein positiver Trend h&auml;lt so lange an, bis die Vorzeichen drehen, <a class=\"glossaryLink\"  title=\"Glossary: Anleger\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Ein Anleger (auch Investor) ist eine Person, die entweder durch den Erwerb von Finanzprodukten, z.B. Aktien oder Anleihen, sein Geld anlegt oder am G&uuml;termarkt Investitionen, z.B. den Kauf neuer Maschinen, t&auml;tigt.&amp;lt;strong&amp;gt;Es gibt zwei Arten von Anlegern: Privatanleger und institutionelle Anleger.&amp;lt;\/strong&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/glossary\/anleger\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>Anleger<\/a> skeptisch werden und die Kurse in einen Abw&auml;rtstrend &uuml;bergehen.<\/p>\n<p>Ein zu h&#xE4;ufiges Rebalancing k&#xF6;nnte von diesen Trends nur sehr begrenzt partizipieren. Aufgelaufene Gewinne werden dann sofort abgeschnitten und die schwachen Anlageklassen bereits zu Beginn eines Abw&#xE4;rtstrends gekauft.<\/p>\n<p><strong>Bevor im Zuge des Rebalancing Umschichtungen vorgenommen werden, sollte folgende Frage beantwortet sein: Stehen Kosten und Nutzen in einem guten Verh&#xE4;ltnis zueinander?<\/strong> Das Vornehmen von Umschichtungen ist zwar ein wichtiger Teil beim Rebalancing, sinnvoll ist diese Ma&#xDF;nahme aber nur, wenn die Kosten nicht h&#xF6;her als der Nutzen daraus sind. Es macht wenig Sinn, nur sehr geringwertige Umschichtungen vorzunehmen. In dem Fall w&#xFC;rden die Kosten h&#xF6;her als die durch Ma&#xDF;nahme erzielbare Zusatzrendite sein.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wann_ist_der_richtige_Zeitpunkt_zum_Umschichten\"><\/span>Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Umschichten?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>F&#xFC;r den Zeitpunkt und die H&#xE4;ufigkeit gibt es kein allgemeing&#xFC;ltiges Gesetz. Es kommt immer darauf an, welche Anlageklassen im Portfolio enthalten sind, wie diese sich entwickelt haben und sich weiter entwickeln werden. Schauen wir in die Vergangenheit, so hat sich <strong>in der Regel ein Relabancing ein- bis zweimal pro Jahr als sinnvoll erwiesen<\/strong>.<br>\nIm Wesentlichen gibt es dabei <strong>zwei<\/strong> <strong>Herangehensweisen<\/strong>: <strong>Zeitgesteuertes oder wertgesteuertes Rebalancing. Bei zeitlichem Rebalancing wird zu einem festen Zeitpunkt das Portfolio umgeschichtet.<\/strong> Eine besondere Form hiervon ist das sogenannte Cash-Flow Rebalancing. Hier erfolgt die Anpassung durch Einzahlung, wie z. B. bei einem monatlichen Sparbetrag. Die strategische Anlagestruktur wird hier durch eine Einzahlung wiederhergestellt.<\/p>\n<p><strong>Beim zweiten Ansatz, dem wertgesteuerten Rebalancing, schichtet man um, wenn die Gewichtungen der einzelnen Anlageklassen bestimmte Grenzwerte erreicht haben.<\/strong> Ist das urspr&#xFC;ngliche Portfolio aus unserem obigen Beispiel von einer 50-Prozent Aktienquote auf 60 Prozent angestiegen, kann das ein Rebalancing ausl&#xF6;sen.<strong> Signifikante Verschiebungen treten besonders bei gro&#xDF;en Marktbewegungen auf, wie wir das zum Beispiel in der aktuellen Corona-Krise sehen.<\/strong><\/p>\n<p>Nat&#xFC;rlich ist auch eine<strong> Kombination aus zeit- und wertgesteuertem Rebalancing m&#xF6;glich<\/strong>. Hier werden beide Aspekte miteinander verbunden. So erfolgt die Umschichtung zum Beispiel mindestens einmal pro Jahr und \/ oder wenn die Aufteilung im Portfolio um mehr als x-Prozentpunkte abweicht.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Fazit_Umschichtungen_als_wichtiger_Teil_des_Konzepts\"><\/span>Fazit: Umschichtungen als wichtiger Teil des Konzepts<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Rebalancing macht Sinn. <strong>Das wesentliche Ziel besteht beim Rebalancing darin, die urspr&#xFC;ngliche Allokation in regelm&#xE4;&#xDF;igen Abst&#xE4;nden und damit die urspr&#xFC;nglich gew&#xE4;hlte Risikostruktur wiederherzustellen.<\/strong> Auch bei einem Buy-and-Hold Ansatz lassen sich regelm&#xE4;&#xDF;ige Umschichtungen nicht ganz vermeiden. Wie so oft im Investmentleben wissen wir aber auch hier nat&#xFC;rlich nicht, wann der beste Zeitpunkt ist. <strong>Ein zeitgesteuertes, wertgesteuertes oder eine Kombination daraus bringt hier die beste L&#xF6;sung.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B&#xF6;rsenlegende Andr&#xE9; Kostolany gab Anlegern einst den Rat, Aktien zu kaufen, eine Schlaftablette zu nehmen und dann nichts weiter mit dem Depot zu tun. Doch ist das wirklich sinnvoll? Depot sich selbst &#xFC;berlassen &#x2013; ein Risiko? Wer einen langfristigen Anlagehorizont hat, setzt meist auf diese sogenannte Buy-and-Hold-Strategie. Zun&#xE4;chst wird ein &#x2026;<\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":9216,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[15,21,25,45],"class_list":["post-9184","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissen","tag-anlageberatung","tag-erfahrung","tag-geldanlage","tag-vermoegensverwaltung"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9184"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15404,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9184\/revisions\/15404"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.invesdor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}