Resonandina arbeitet mit einem nutzungsbasierten Leasingmodell, das den Finanzierungsschwerpunkt von hohen Anfangsinvestitionen (CAPEX) hin zu laufenden, planbaren Betriebsausgaben (OPEX) verlagert. Dadurch können Krankenhäuser moderne Diagnostik- und Strahlentherapietechnik einsetzen, ohne ihre finanzielle Stabilität durch hohe Einmalinvestitionen zu belasten.
Finanzierungs- und Erlösmodell
Das Modell basiert auf „Pay-per-Use“: Krankenhäuser zahlen eine Vergütung pro durchgeführter Untersuchung oder Behandlung. Damit sind die Kosten unmittelbar an die tatsächliche Nutzung gekoppelt, was die Lösung skalierbar und wirtschaftlich kalkulierbar macht.
Volumenabhängige Preisstaffeln reduzieren die Kosten pro Untersuchung bzw. Behandlung mit steigender Auslastung und schaffen Anreize für eine effiziente Nutzung. Ergänzend verpflichten sich die Krankenhäuser nach einer vertraglich definierten Anlaufphase zu einer Mindestabnahme, die für Resonandina zusätzliche Planbarkeit der wiederkehrenden Einnahmen schafft und die Geräteauslastung unterstützt.
Die Krankenhäuser erzielen Erlöse, indem sie Untersuchungen oder Behandlungen gemäß den jeweils geltenden lokalen Tarifsystemen gegenüber Patientinnen und Patienten oder Kostenträgern abrechnen. In den jeweiligen Ländern bestehen sowohl private als auch öffentliche Erstattungssysteme. Dieses System schafft die Grundlage für die wirtschaftliche Nutzung der Geräte durch das Krankenhaus und unterstützt zugleich die planbaren, wiederkehrenden Zahlungen an Resonandina.
Im Durchschnitt erzielt Resonandina jährlich wiederkehrende Umsätze in Höhe von etwa 250.000 bis 350.000 Euro pro investierter 1 Million Euro in Medizintechnik – abhängig von Gerätekategorie und Auslastung.
Die durchschnittliche Amortisationsdauer eines Geräts liegt bei etwa vier Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt bei sachgerechter Wartung in der Regel 10 bis 15 Jahre und übersteigt damit deutlich die Refinanzierungsphase.
Vertrags- und Kundensegmente
Resonandina schließt langfristige Leasingverträge ab, die typischerweise eine Laufzeit von 8 bis 15 Jahren haben und sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Geräte orientieren.
Die drei wesentlichen Marktsegmente sind:
- mittelgroße, inhabergeführte Kliniken („doctor-owned“)
- größere, professionell geführte Krankenhausgruppen
- öffentliche Gesundheitseinrichtungen
Ein zentraler Fokus liegt auf inhabergeführten Kliniken. Diese Institutionen stehen häufig vor Kapitalrestriktionen oder müssen Investitionsbudgets strategisch priorisieren. Das Leasingmodell von Resonandina ermöglicht es, Liquidität zu erhalten und zugleich diagnostische und therapeutische Kapazitäten auszubauen.
Integriertes Servicepaket
Das Leistungspaket von Resonandina bietet eine umfassende Unterstützung entlang des gesamten Projekt- und Lebenszyklus und ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb:
- Anschaffung der Geräte und Projektstrukturierung
- Lieferung, Installation und Standortplanung
- Wartung, technisches Monitoring und Servicekoordination
- Technische Upgrades und Austausch von Komponenten
- Schulung des Personals und operativer Support
Dieses integrierte Modell reduziert operative Risiken, unterstützt den Werterhalt der Anlagen und fördert eine hohe Geräteverfügbarkeit (Uptime) – wesentliche Faktoren für stabile, wiederkehrende Zahlungsströme.
Partnerschaften und operative Umsetzung
Resonandina arbeitet mit führenden Originalherstellern (OEM) wie GE Healthcare sowie Varian / Siemens Healthineers zusammen und nutzt ergänzend zertifizierte lokale Servicepartner.
Diese Partnerschaften unterstützen insbesondere:
- qualitätsgesicherte Installationen
- zuverlässige Wartung und Serviceprozesse
- Zugang zu zertifizierten Ersatzteilen
- Einhaltung internationaler Qualitäts- und Sicherheitsstandards
Durch die Auslagerung technischer Leistungen an etablierte Partner wird die Betriebssicherheit erhöht und der Werterhalt der Sicherheitenstruktur unterstützt.
Nachhaltigkeitsansatz
Ein zentraler Bestandteil des Modells ist die Verlängerung des Produktlebenszyklus. Am Ende eines Vertrags werden Geräte – sofern technisch sinnvoll – modernisiert, generalüberholt oder in anderen Projekten weiterverwendet. Dadurch werden Abfallmengen reduziert und Ressourcen effizienter genutzt.
Beispielsweise kann im MRT-Lifecycle-Programm die Nutzungsdauer von rund 90.000 Untersuchungen auf bis zu 135.000 Untersuchungen erhöht werden. Dies verbessert die Kapitaleffizienz und optimiert die langfristige Nutzung der Anlagen.
Der Ansatz unterstützt insbesondere SDG 12 („Nachhaltige/r Konsum und Produktion“) und stärkt die langfristige Verfügbarkeit und Nutzung der Vermögenswerte.
Vision und Mission
- Vision: Beitrag zu gesünderen Bevölkerungen durch einen verbesserten Zugang zu Diagnostik und Krebstherapie.
- Mission: Zugang zu hochwertiger Diagnostik und Strahlentherapie über nachhaltige, nutzungsbasierte Leasingmodelle ermöglichen.