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Warum Sie in die REPLOID investieren sollten

Industriell skalierbares Anlagenkonzept
REPLOID entwickelt und realisiert für seine Kunden sogenannte ReFarmUnits - modulare, containerbasierte Anlagen, in denen organische Abfälle mithilfe von Insekten in verwertbare Produkte umgewandelt werden. Das Konzept ist standardisiert, wiederholbar und für den internationalen Einsatz ausgelegt.

Kombination aus Projektumsätzen und wiederkehrenden Erlösen
Das Geschäftsmodell verbindet den Verkauf dieser Anlagen mit langfristigen Service- und Abnahmeverträgen. Durch vertikale Integration kann REPLOID die Output-Ströme effizient verwerten und Wertschöpfung internalisieren. Aus Mastlarven werden beispielsweise Tierfutter und organischer Premium-Dünger. Dadurch entstehen neben projektbezogenen Umsätzen auch laufende Erlöse.

Strukturelle Markttreiber mit langfristiger Relevanz
Wachsende Anforderungen an die Verwertung organischer Abfälle, steigende Nachfrage nach alternativen Protein- und Fettquellen sowie regulatorische Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft unterstützen die langfristige Marktentwicklung.

Dezentraler Ansatz mit klarer Differenzierung
Im Gegensatz zu zentralen Großanlagen setzt REPLOID auf regionale, dezentrale Umsetzung. Durch diesen flexiblen Ansatz werden Transportaufwände reduziert und eine schrittweise Expansion in neue Märkte ermöglicht.

Börsennotierung und transparente Governance
Durch die Notiz im Vienna MTF , Segment direct market plus der Wiener Börse, unterliegt REPLOID erweiterten Transparenz- und Publizitätspflichten. Die Eigentümer- und Führungsstruktur ist klar definiert und bietet Investoren ein nachvollziehbares Governance-Umfeld.

Philip Pauer, CEO, REPLOID Group AG

“Organische Reststoffe werden weltweit noch immer nicht konsequent als Ressource genutzt, während gleichzeitig der Bedarf an nachhaltigen Rohstoffen steigt. Mit REPLOID haben wir ein Geschäftsmodell entwickelt, das genau hier ansetzt: Wir verwerten organische Reststoffe industriell und überführen sie in nutzbare Produkte für bestehende Wertschöpfungsketten.

Unser modularer, dezentraler Ansatz ermöglicht es, diese Lösungen dort umzusetzen, wo Reststoffe entstehen, und schrittweise international zu skalieren. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde wollen wir unsere Investorenbasis verbreitern.

Werden Sie Teil der REPLOID-Familie.” 

Philip Pauer, CEO, REPLOID Group AG

Informationen zum Investment

Verbleibende Tage:
28
Finanzierung endet am:
13.04.2026
Typ:
Anleihe
Nachrang:
nein
Bereits finanziert:
561.000,00 €
Preis pro Anleihe:
250,00 €
Mindestabnahme:
1 Einheit
Emissionsvolumen:
1.500.000 €
in 6.000 Einheiten
Zinszahlung:
halbjährlich
Tilgung:
halbjährlich
nach 6 Monaten
ISIN:
AT0000A3T3F3
Vermittler:
Oneplanetcrowd International B.V
Lizenz:
ECSP - VO

Übersicht

Unternehmensvorstellung

Die REPLOID Group AG ist ein 2020 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Wels, Österreich. REPLOID ist auf die industrielle Verwertung organischer Reststoffe spezialisiert und nutzt dafür die Larven der Schwarzen Soldatenfliege (Black Soldier Fly). Ziel ist es, organische Reststoffe einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen und gleichzeitig deren Verwertung strukturiert und industriell umzusetzen. Seit Mitte 2025 ist die REPLOID Group AG an der Wiener Börse gelistet.

Steigende Nachfrage trifft auf strukturelle Engpässe

Die Rahmenbedingungen für die Nutzung organischer Reststoffe verändern sich zunehmend. Weltweit steigt die Nachfrage nach Proteinen und Fetten, die in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Gleichzeitig geraten etablierte Rohstoffquellen unter wachsenden Druck, sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Parallel dazu fallen große Mengen organischer Reststoffe an, die bislang nur unzureichend stofflich verwertet werden. In der Europäischen Union liegt die Recyclingquote für biologische Reststoffe deutlich unter den politischen Zielvorgaben. Damit gehen Rohstoffe verloren, die grundsätzlich für eine weitere Nutzung zur Verfügung stehen könnten.

Dezentrale, modulare Verwertung organischer Reststoffe

REPLOID setzt auf einen biologischen Verwertungsansatz, bei dem organische Reststoffe mithilfe der Schwarzen Soldatenfliege verarbeitet werden. Die eingesetzten Reststoffe werden innerhalb kurzer Zeit reduziert und in verwertbare Produkte umgewandelt. Dieser Prozess ermöglicht es, organische Reststoffe systematisch in einen stofflichen Kreislauf zu überführen.

Der Ansatz von REPLOID ist darauf ausgerichtet, die Verwertung organischer Reststoffe dort zu ermöglichen, wo sie anfallen. Auf diese Weise wird die Nutzung organischer Reststoffe in einem industriellen Kontext umgesetzt und mit der Bereitstellung alternativer Rohstoffe verbunden.

Unternehmensinformationen

Firmenname: REPLOID Group AG
Geschäftsführer: Philip Pauer, Jonas Finck
Geschäftsnummer: FN 548666 m, Landgericht Wels
Gründungsjahr: 2020
Adresse: Durisolstraße 6
4600 Wels
Österreich
Branche: Industrielle Verwertung organischer Abfälle / Insektenbasierte Kreislaufwirtschaft
Mitarbeiterzahl: ~100
Standorte: Österreich;
operative Aktivitäten u. a. in Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien
Webseite: reploid.eu
Social Media:

Produkte und Dienstleistungen

Technische Lösungen zur Verwertung organischer Reststoffe

REPLOID bietet technische Lösungen für die industrielle Verwertung organischer Reststoffe auf Basis der Zucht der Schwarzen Soldatenfliege (Black Soldier Fly). Ein zentrales Element sind die sogenannten ReFarmUnits. Dabei handelt es sich um modulare, containerbasierte Anlagen zur industriellen Insektenzucht, die von REPLOID geplant, geliefert und errichtet werden. Der Betrieb der Anlagen erfolgt durch eigens gegründete Zweckgesellschaften.

Reploid Technik

Begleitende Dienstleistungen

Ergänzend zu den Anlagen erbringt REPLOID Dienstleistungen rund um den Betrieb der ReFarmUnits. Dazu zählen die Bereitstellung von Junglarven, die Rezepturen aus geeigneten Nährstoffe aus organischen Reststoffen für die Larven, die Versorgung der Anlagen mit geeigneten Nährstoffmischungen aus organischen Reststoffen sowie die technische Überwachung und Unterstützung der Zuchtprozesse. Die Prozesse sind weitgehend automatisiert und auf einen kontinuierlichen Betrieb ausgelegt.
 

Junglarven

Produkte der Schwarzen Soldatenfliege

Aus der Zucht der Schwarzen Soldatenfliege entstehen verschiedene Produkte, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Dazu zählen Insektenprotein, das insbesondere in der Tierernährung Verwendung findet, Insektenfett, das unter anderem in industriellen und kosmetischen Anwendungen eingesetzt werden kann, sowie Insektenfrass, der als organischer Dünger oder Düngemittelzusatz genutzt wird.

Darüber hinaus können die Mastlarven selbst direkt als Tierfutter eingesetzt werden, beispielsweise in der Geflügelhaltung, Aquakultur oder Heimtierernährung. Dadurch erweitert sich das Einsatzspektrum der erzeugten Produkte entlang bestehender Wertschöpfungsketten.

Diese Produkte werden von REPLOID von den Betreibergesellschaften der ReFarmUnits zurückgekauft und an industrielle Abnehmer weitergegeben oder weiterverarbeitet.

Proteinmehl

Fett

Insekten-Slurry

Insektenfrass

Wie funktioniert das System von REPLOID?

Das System von REPLOID nutzt organische Reststoffe als Ausgangspunkt für einen biologischen Verwertungsprozess. Diese Reststoffe stammen aus verschiedenen Bereichen wie Lebensmittelindustrie, Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte ReFarmUnit. Dabei handelt es sich um eine modulare, containerbasierte Anlage, in der die Zucht der Schwarzen Soldatenfliege stattfindet. Die organischen Reststoffe dienen den Larven als Nahrungsgrundlage und werden innerhalb kurzer Zeit verwertet.

REPLOID verkauft die genährten Larven entweder direkt oder weiterverarbeitet zu Proteinen und Fetten zum Beispiel an Abnehmer aus der Tierfuttermittelindustrie. Aus den Ab- und Ausscheidungen der Insekten (Insektenfrass) stellt das Unternehmen organischen Premiumdünger her.

Die ReFarmUnit ermöglicht das Upcycling organischer Reststoffe zu nutzbaren Produkten – ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Kreislaufwirtschaft

Geschäftsmodell

Reploid Anlage

Larven

Das Geschäftsmodell von REPLOID basiert auf der Kombination aus dem Verkauf technischer Anlagen und langfristigen, wiederkehrenden Erlösströmen entlang des Betriebs der ReFarmUnits.

REPLOID plant, verkauft und errichtet ReFarmUnits. Der Verkauf der Anlagen stellt aktuell einen wesentlichen Bestandteil der Umsätze dar. Die Kaufverträge sind projektbezogen strukturiert und an den jeweiligen Bau- und Implementierungsfortschritt gekoppelt.

Parallel zum Anlagenverkauf schließt REPLOID langfristige Verträge mit den Betreibergesellschaften der ReFarmUnits ab. Diese Verträge regeln einerseits die Bereitstellung von Junglarven, Futtermittelrezepturen sowie die Wartung der Anlagen. Dadurch entstehen laufende Erlöse über die gesamte Betriebsdauer der jeweiligen ReFarmUnit. Andererseits regeln die Verträge die Modalitäten für den Rückkauf der in den Anlagen erzeugten Produkte. Dadurch entstehen laufende Erlöse über die gesamte Betriebsdauer der jeweiligen ReFarmUnit.

Zusätzlich vermarktet REPLOID die aus den ReFarmUnits zurückgekauften Produkte weiter. Diese werden je nach Produktart an Abnehmer aus unterschiedlichen Industrien verkauft oder weiterverarbeitet. Das Geschäftsmodell ist darauf ausgelegt, mit zunehmender Anzahl operativer ReFarmUnits den Anteil wiederkehrender Erlöse schrittweise zu erhöhen.

Der Markt

Container

In Bezug auf die aus der Schwarzen Soldatenfliege gewonnenen Rohstoffe schätzt das Marktforschungsinstitut Meticulous Research®, dass Europa im Jahr 2025 den größten Marktanteil weltweit hielt. Der Markt soll im Zeitraum 2025 bis 2033 um jährlich durchschnittlich 31,3 % wachsen und ein Volumen von 2,3 Milliarden US-Dollar erreichen.

Die für REPLOID relevanten Markttreiber sind:

  • der zunehmende Fokus auf Kreislaufwirtschaft, konkret die Nutzung von Lebensmittelreststoffen zur Senkung von Entsorgungskosten und zur Unterstützung von Klima- und Abfallzielen,
  • die steigende Nachfrage nach alternativen Proteinquellen für Tierfutter und
  • die Absicherung der Landwirtschaft gegen Preisschocks bei Düngemitteln und die vermehrte Nachfrage nach organischen Düngern.

In der EU fallen jedes Jahr rund 100 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle und Rückstände aus der Lebensmittelverarbeitungsindustrie an. Etwa 38 % davon entstehen in der Verarbeitungsstufe. Diese sind derzeit entweder nicht nutzbar und werden entsorgt oder finden nur eine teilweise, geringwertige Nutzung. Die Deponierung dieser Ströme verursacht Umweltprobleme aufgrund hoher Sickerwasser- und Methanemissionen. Die Verwertung von Nebenprodukten oder Reststoffströmen der Lebensmittelverarbeitung stellt daher sowohl eine Chance als auch eine Notwendigkeit dar.

Proteine sind ein wesentlicher Bestandteil von Tierfutter und fördern die Gesundheit sowie die Produktivität von Tieren. Die EU ist stark von pflanzlichen Proteinen – insbesondere Sojabohnen aus Argentinien, Brasilien und den Vereinigten Staaten – zur Fütterung ihres Viehbestands abhängig. Ein Ansatz zur Schließung der europäischen „Proteinlücke“ besteht in der Diversifizierung der verfügbaren Proteinquellen. Dazu gehören auch Insektenproteine.

Zur Deckung des gesamten pflanzlichen Eiweißbedarfs in der EU müssen pflanzliche Erzeugnisse in Höhe von 19 Millionen Tonnen Rohprotein importiert werden (bei einer Eigenproduktion von 64 Millionen Tonnen).

Düngemittel spielen eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherheit. Im Jahr 2023 wurden in der EU 9,3 Millionen Tonnen mineralischer Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Die EU ist für 30 %, 68 % bzw. 85 % ihres Verbrauchs an anorganischem Stickstoff, Phosphaten und Kalinährstoffen von Einfuhren abhängig. Dies macht die Landwirtschaft für Preis- und Lieferschocks verwundbar. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der anschließende starke Anstieg der Preise für Energie und mineralische Düngemittel haben deutlich gemacht, dass mehr Autonomie und Effizienz bei der Herstellung und Verwendung von Düngemitteln erforderlich sind.

Die Substitution mineralischer Düngemittel durch organische Düngemittel ist Teil der Lösung zur Verringerung der Abhängigkeit der EU von Gas und wird auch durch das EU-Ziel für Biolandwirtschaft 15 (25 % der landwirtschaftlichen Fläche bis 2030) gefördert.

(Quellen: Europäische Kommission, Eurostat, Europäisches Parlament)

Wettbewerbsumfeld und Marktstruktur

Der Markt ist durch unterschiedliche technologische und organisatorische Ansätze gekennzeichnet. Neben großen, zentralisierten Anlagen mit hohen Anfangsinvestitionen existieren dezentrale und modulare Konzepte, die auf regionale Stoffströme ausgerichtet sind. International tätige Unternehmen wie Protix, InnovaFeed, Ÿnsect oder EnviroFlight verfolgen überwiegend großskalige, zentral organisierte Produktionsmodelle.

Der Markteintritt ist mit mehreren strukturellen Hürden verbunden. Dazu zählen hohe Investitionen in Anlagen und Infrastruktur, regulatorische Anforderungen im Bereich Tierhaltung und Abfallverwertung sowie die Sicherstellung geeigneter Inputstoffe und stabiler Abnahmewege. Darüber hinaus erfordert der Betrieb industrieller Insektenzuchtanlagen spezifisches biologisches, technisches und operatives Know-how.

In diesem Umfeld positioniert sich REPLOID mit einem dezentralen und modularen Ansatz. Die ReFarmUnits sind darauf ausgelegt, organische Reststoffe dort zu verwerten, wo sie anfallen. Ergänzend zur technischen Lösung übernimmt REPLOID zentrale Funktionen entlang des Betriebs, darunter die Bereitstellung von Junglarven, die Versorgung mit Nährstoffkonzepten sowie die Abnahme der erzeugten Produkte. Diese Struktur verbindet den Anlagenbetrieb mit langfristigen Liefer- und Abnahmebeziehungen und ist auf eine schrittweise Skalierung ausgelegt.

Nachhaltigkeit

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs oder "Global Goals") sind Teil der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und bilden den internationalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Diese SDGs sollen Armut, Ungleichheit und Klimawandel ein Ende setzen.

REPLOID adressiert mit seinem Geschäftsmodell mehrere dieser Ziele, indem organische Abfälle stofflich verwertet und in alternative Rohstoffe überführt werden.

SDG 12

SDG 12 - Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
REPLOID wandelt organische Abfälle in hochwertige Produkte wie Insektenprotein, Insektenfett und Insektenfrass um. Dadurch werden Abfallmengen reduziert und Ressourcen in einem geschlossenen Kreislauf weitergenutzt. Die modularen ReFarmUnits ermöglichen eine dezentrale und bedarfsgerechte Verwertung organischer Reststoffe.

SDG 13

SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
Die Nutzung insektenbasierter Produkte kann konventionelle Rohstoffe wie Fischmehl, Soja oder mineralische Düngemittel ersetzen, deren Herstellung und Transport mit höheren Treibhausgasemissionen verbunden sind. Durch die dezentrale Verarbeitung organischer Abfälle werden zudem Transportwege und damit verbundene Emissionen reduziert.

SDG 2

SDG 2 - Kein Hunger
Insektenprotein aus der Zucht der Schwarzen Soldatenfliege stellt eine alternative Proteinquelle für die Tierernährung dar, insbesondere in der Aquakultur, Geflügel- und Tiernahrungsindustrie. Damit trägt REPLOID zur Diversifizierung von Proteinquellen und zur Stabilisierung von Ernährungssystemen bei.

Management

  

Philip Pauer, Chief Executive Officer

Philip Pauer

Chief Executive Officer

Philip Pauer ist Gründer, CEO und Mehrheitsaktionär der REPLOID Group AG. Er verantwortet die strategische Ausrichtung, den Aufbau der Unternehmensgruppe sowie die Finanzierung und Skalierung des Geschäftsmodells. Als Serienunternehmer mit mehreren erfolgreichen Exits bringt er umfangreiche Erfahrung im Aufbau, in der Strukturierung und in der internationalen Entwicklung wachsender Unternehmen ein und prägt die langfristige Vision von REPLOID.

  

Jonas Finck, Chief Operation Officer

Jonas Finck

Chief Operation Officer

Jonas Finck ist als Chief Operation Officer für die biologischen Grundlagen und die Weiterentwicklung der Insektenzucht verantwortlich. Er verfügt über einen wissenschaftlichen Hintergrund in der Biologie und langjährige praktische Erfahrung in der Zucht der Schwarzen Soldatenfliege. Durch seine Expertise stellt er die Stabilität, Effizienz und Skalierbarkeit der biologischen Prozesse sicher, die das Fundament des Geschäftsmodells von REPLOID bilden.

Aufsichtsrat

  

Wenzel Staub

Wenzel Staub

"Der bisherige Weg von REPLOID ist beeindruckend. In nur wenigen Jahren ist es gelungen, aus einer Vision ein stark wachsendes, international tätiges Unternehmen zu formen. Die weiteren Perspektiven sind vielversprechend: REPLOID adressiert wachsende, global relevante Märkte und verfügt über ein nachhaltiges, gut skalierbares Geschäftsmodell. Mit seinem hervorragenden Management, einer attraktiven Projektpipeline und seinem kapitalmarktorientierten Zugang bin ich vom Erfolg von REPLOID überzeugt."

Unternehmensstruktur

Die REPLOID Group AG ist die börsennotierte Muttergesellschaft der Unternehmensgruppe und übernimmt zentrale Steuerungs-, Finanzierungs- und Governance-Funktionen. Die strategische Führung sowie wesentliche unternehmerische Entscheidungen sind auf Ebene der REPLOID Group AG gebündelt.

Die Gruppe verfügt in den verschiedenen Märkten über Ländergesellschaften. Dabei ist die REPLOID Deutschland hervorzuheben. In ihr sind insbesondere die zentralen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gebündelt. Zusätzlich hält die Unternehmensgruppe Beteiligungen an ausgewählten Gesellschaften entlang der eigenen Wertschöpfungskette. Dazu zählen unter anderem Unternehmen aus dem Bereich Tiernahrung und angrenzenden Verarbeitungsstufen. Diese Beteiligungen dienen der operativen Ergänzung des Kerngeschäfts und der weiteren Vertiefung der Wertschöpfung.

Die gewählte Struktur unterstützt die internationale Ausrichtung der Gruppe und ermöglicht eine schrittweise Expansion in weitere Länder, während zentrale Funktionen und Transparenzanforderungen auf Ebene der börsennotierten Holding gebündelt bleiben.

Verteilung der Unternehmensanteile

Die REPLOID Group AG verfügt über eine klar strukturierte und transparente Eigentümerbasis. Die Gesellschaft hat insgesamt 110.043 ausgegebene Aktien.

Verteilung der Anteile

Einordnung der wesentlichen Anteilseigner

Philip Pauer (62,8 %) ist Gründer, CEO und Mehrheitsaktionär der REPLOID Group AG. Als Vorstandsvorsitzender prägt er die strategische Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich und ist eng in die operative und finanzielle Weiterentwicklung eingebunden. Seine Mehrheitsbeteiligung unterstreicht die langfristige unternehmerische Bindung an REPLOID.

Die Addendum Invest FlexKapG (22,9 %) ist als strategischer Großaktionär beteiligt. Die Beteiligung reflektiert das institutionelle Interesse am Geschäftsmodell von REPLOID und stärkt die Kapitalbasis des Unternehmens.

Darüber hinaus ist ein Teil der Aktien auf kleinere Aktionäre verteilt (Streubesitz).


Was das für Investoren bedeutet

Die Eigentümerstruktur ist klar definiert und stark vom Gründer geprägt, was kurze Entscheidungswege ermöglicht. Gleichzeitig sorgen die Beteiligung strategischer Minderheitsaktionäre sowie die Börsennotierung für zusätzliche Transparenz- und Governance-Anforderungen. Für Investoren ergibt sich daraus ein nachvollziehbares Eigentümerumfeld mit klaren Verantwortlichkeiten.

Finanzierungszweck

Die REPLOID Group AG befindet sich in der Phase des operativen Hochlaufs und der internationalen Skalierung. Mit dem Aufbau weiterer ReFarmUnits, der Expansion in neue Länder und der zunehmenden Industrialisierung der Prozesse steigt der Bedarf an strukturierten Investitionen in Forschung, Organisation, IT und internationale Strukturen.

Die Finanzierung über Invesdor dient dazu, diese nächste Wachstumsphase gezielt zu unterstützen. Abhängig vom erreichten Finanzierungsvolumen ergeben sich folgende Einsatzszenarien:

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Minimum Szenario

(Mindestfinanzierung von 250.000 Euro in der Finanzierungsrunde)

  • 60 % - Forschung & Entwicklung
    Intensivierung der biologischen Forschung zur Optimierung der Insektenzucht sowie Weiterentwicklung bestehender Forschungsstandorte.
  • 25 % - Ausbau bestehender Kompetenzzentren
    Weiterentwicklung der Standorte Pegau und Leipzig als Forschungs- und Entwicklungszentren.
  • 15 % - Operative Vorbereitung weiterer Skalierungsschritte
    Organisatorische und technische Vorbereitung für den weiteren Ausbau des Geschäftsmodells.

Dieses Szenario stärkt die technologische Basis und sichert die Weiterentwicklung der biologischen und operativen Kernkompetenzen.

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Mittleres Szenario

(Finanzierungssumme von bis zu 1.000.000 Euro in der Finanzierungsrunde)

  • 45 % - Internationalisierung
    Aufbau und Erweiterung von Tochtergesellschaften in weiteren Ländern, inklusive Anlaufkosten und Personalkapazitäten.
  • 30 % - IT- und digitale Infrastruktur
    Weiterentwicklung der digitalen Steuerungs-, Monitoring- und Reporting-Systeme auf Gruppenebene.
  • 25 % - Forschung & operative Weiterentwicklung
    Fortführung und Ausbau der biologischen und technischen Entwicklungsarbeit.

Dieses Szenario ermöglicht REPLOID den strukturierten Eintritt in neue Märkte und stärkt die organisatorischen und digitalen Grundlagen der internationalen Expansion.

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Maximales Szenario

(Maximale Finanzierungssumme von bis zu 1.500.000 Euro in der Finanzierungsrunde)

  • 40 % - Internationale Expansion & Vertriebsaufbau
    Intensivierung der Markterschließung in weiteren Regionen und Ausbau operativer Einheiten.
  • 30 % - Ausbau operativer Strukturen
    Erweiterung interner Funktionen wie Engineering, Consulting und operative Steuerung zur Unterstützung des internationalen Wachstums.
  • 20 % - Investitionen in eigene Zucht- und Produktionskapazitäten
    Aufbau zusätzlicher eigener Kapazitäten zur langfristigen Absicherung der Liefer- und Produktionsstrukturen.
  • 10 % - IT, Organisation & Skalierungsvorbereitung
    Weiterentwicklung gruppenweiter Systeme und Prozesse zur Unterstützung steigender Projektvolumina.

Dieses Szenario versetzt REPLOID in die Lage, die Skalierung des Geschäftsmodells deutlich zu beschleunigen und die internationale Präsenz nachhaltig auszubauen.

Zahlen

Tatsächliche Zahlen

Verschaffen Sie sich einen Einblick in die Finanzzahlen des Unternehmens, wie z.B. die Umsatz- und Ertragsentwicklung.

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Sicherheiten & Risiken

Sicherheiten

Philip Pauer, wohnhaft in Wels, hat sich als Vorstandsvorsitzender des Projektträgers im Rahmen einer Garantie verpflichtet, für das etwaige Ausbleiben von Zins- und/oder Rückzahlungen aus der Investition in Höhe von 250.000 Euro einzustehen.

Die Werthaltigkeit von Sicherheiten/Garantien kann schwanken, insbesondere im Falle eines Verzugs, was zu einer geringeren Rendite führen kann.

Risiken

Investitionen in Wachstumsunternehmen sind immer mit Risiken verbunden. Nachstehend finden Sie eine detaillierte Auflistung der mit dieser Anlage verbundenen Risiken, wie sie im Key Investment Information Sheet (KIIS) beschrieben sind. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, bevor Sie Ihre Anlageentscheidung treffen.


(i) Projektabhängigkeiten wie Finanzierung, rechtliche Aspekte, Lizenzvergabe, Urheberrechte:

Im Rahmen des Schwarmfinanzierungsangebots könnte weniger Kapital als geplant eingeworben werden. Dies könnte dazu führen, dass es dem Projektträger aufgrund fehlender Mittel nicht gelingt sein geplantes Projekt erfolgreich umzusetzen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Dies kann zur Folge haben, dass die Ansprüche aus den Teilschuldverschreibungen nicht oder nicht in der geplanten Höhe bedient werden können. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Verstöße gegen gesetzliche oder behördliche Auflagen können zu Maßnahmen von Behörden (Bußgelder, Schließung von Betrieben etc.) führen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Inhaber der Teilschuldverschreibungen (nachfolgend „Anleihegläubiger“) kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Die rechtzeitige Erlangung von Baugenehmigungen und Finanzierungszusagen für jede zu errichtende RFU ist von strategischer Bedeutung für die Erreichung der geplanten Installationskapazitäten und damit für das geplante Wachstum des Projektträgers. Auch wenn derzeit 15 Anlagen an Landwirte verkauft wurden und bis Ende 2026 übergeben werden sollen, was einem Umsatzvolumen von rund 67 Millionen Euro entspricht, sind anfängliche Probleme beim Aufbau der RFUs aufgrund von Verzögerungen bei der Fertigstellung (z. B. aufgrund verspäteter Baugenehmigungen oder Finanzierungszusagen) nicht auszuschließen. Auch wenn sich die Materialkosten im Falle von Verzögerungen nach hinten verschieben, würde sich jede Verzögerung bei der Fertigstellung der RFUs negativ auf die geplanten Cashflows auswirken, zumal die Personalkosten nicht ganz flexibel angepasst werden können. Zudem resultieren die gebuchten Umsätze größtenteils aus erbrachten Planungsleistungen für die Erstellung der RFU's, die erst mit Erteilung der Baugenehmigung zahlungswirksam werden. Es besteht das Risiko, dass bei Versagen von Baugenehmigungen diese Umsätze nicht realisiert werden könnten. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Darüber hinaus besteht ein rechtliches Risiko, das sich aus der Tatsache ergibt, dass die Tierhaltung (einschließlich der BSF-Larven) vielen Gesetzen und Vorschriften unterliegt, die ebenfalls Änderungen unterliegen können. Im Falle von Änderungen der gesetzlichen und/oder behördlichen Anforderungen wird der Projektträger möglicherweise nicht in der Lage sein, die neuen Anforderungen rechtzeitig zu erfüllen, was zu Maßnahmen seitens der Behörden (Geldstrafen, Schließung von Betrieben usw.) führen kann. Dies würde zu geringeren Einnahmen des Projektträgers aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausbleiben. Darüber hinaus ist zwar kein Patentschutz für RFUs oder Verfahren als Ganzes möglich, da das Verfahren selbst seit Jahren verwendet wird und keinen technischen Fortschritt im Sinne des Patentrechts darstellt, jedoch ist die spezielle Mastschale patentgeschützt. Im Hinblick auf diesen Patentschutz besteht das Risiko, dass der Patentschutz des Projektträgers angefochten wird, was zu kostenintensiven Gerichtsverfahren führen würde. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Finanzlage und die Ertragslage des Projektträgers. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

(ii) Auftreten ungünstiger Szenarien mit negativen Auswirkungen:

In den Planungen des Projektträgers wird davon ausgegangen, dass die Nährstoffmischung aus organischen Abfällen für jede RFU individuell auf der Grundlage der in der Region verfügbaren organischen Abfallstoffe zusammengestellt wird, wodurch Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermieden werden. Die im Rahmen der Planung getroffenen Annahmen des Projektträgers bezüglich der konsistenten Versorgung mit Nährstoffmischungen in der erforderlichen Zusammensetzung könnten sich als unzutreffend erweisen. Jeder Fehlschlag bei der Beschaffung der Nährstoffmischung in der erforderlichen Zusammensetzung könnte zu einer geringeren Leistung der RFUs und damit zu einer Verringerung der Rentabilität führen. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen. Darüber hinaus könnten, obwohl für einzelne Komponenten mehrere Lieferanten gepflegt werden, Szenarien wie eine Pandemie und/oder politische Spannungen zu Problemen in der Lieferkette führen, sodass der Projektträger vorübergehend nicht in der Lage sein könnte, die für den Aufbau der Zuchtbehälter erforderlichen Komponenten von Vertragspartnern zu vergleichbaren Konditionen schnell zu beschaffen und daher vorübergehend RFUs in der erforderlichen Menge und/oder Qualität nicht aufbauen und mit Gewinn verkaufen kann. Dies könnte zu vorübergehenden Einkommenseinbußen des Projektträgers führen und es dem Projektträger erschweren, die Ansprüche der Anleger bzw. Anleihegläubiger ordnungsgemäß zu bedienen.

(iii) (technologische) Entwicklung von Wettbewerbern oder konkurrierenden Produkten:

Der Projektträger könnte möglicherweise nicht in der Lage sein, mit bestehenden und potenziellen neuen Wettbewerbern effektiv zu konkurrieren oder auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld zu reagieren, was sich negativ auf die Geschäftsentwicklung des Projektträgers auswirken könnte. Insbesondere könnten sich Risiken für das Geschäft des Projektträgers daraus ergeben, dass diese Wettbewerber ihr Geschäft erfolgreicher als der Projektträger ausbauen, wodurch sich die Auftragslage des Projektträgers verschlechtern könnte.

(iv) vom Projektträger ausgehende Risiken:

Bei dem Projektträger handelt es sich zwar nicht um ein Unternehmen in einer frühen Unternehmensphase, dennoch befindet der Projektträger sich in einer Wachstumsphase und die Finanzierung eines solchen Unternehmens ist mit spezifischen Risiken verbunden. Wird die bereits etablierte Geschäftsidee zukünftig nicht mehr vom Markt angenommen oder kann der geplante Geschäftsaufbau nicht wie erhofft umgesetzt werden, besteht das Risiko der Insolvenz des Projektträgers. Der Unternehmenserfolg hängt von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Finanzierung, dem Team, Fachkräften und Beratern, dem Marktumfeld, technologischen Entwicklungen, Schutzrechten, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Wettbewerbern und weiteren Faktoren ab. Für die Anleihegläubiger, die in ein in einer Wachstumsphase befindliches Unternehmen investieren, erhöht sich dadurch das Risiko, dass sie ihr investiertes Kapital verlieren.

Der Projektträger hat ein Managementrisiko, da der Vorstandsvorsitzende Philip Pauer auch die Mehrheit der Anteile am Projektträger hält. Eine Abwesenheit des Vorstandsvorsitzenden könnte den Entscheidungsprozess verlangsamen, was zu geringeren Einnahmen des Projektträgers aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken könnte. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Bei dem Projektträger besteht das Risiko von Managementfehlern. Es kann in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht zu Fehleinschätzungen kommen. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Gesellschafterstruktur in Zukunft ändert und dritte Personen einen beherrschenden Einfluss auf den Projektträger gewinnen können. Es besteht das Risiko, dass es dem Projektträger nicht gelingt, hinreichend qualifizierte Mitarbeiter zur Umsetzung der Geschäftsstrategie, in notwendiger Zahl zu halten bzw. einzustellen. Durch den Verlust von Mitarbeitern mit entsprechenden Schlüsselqualifikationen besteht das Risiko, dass Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht. Können die Schlüsselpersonen nicht dauerhaft durch qualifizierte Mitarbeiter ersetzt werden, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Projektträgers haben. Dadurch könnte sich die Höhe der Zinszahlungen an die Anleihegläubiger und die Rückzahlung des Anlagebetrags reduzieren oder diese könnten ausfallen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es besteht das Risiko, dass über den Projektträger in der Presse negativ berichtet wird. Dies kann zu erheblichen Umsatzrückgängen und Verlusten bei dem Projektträger führen, weil das Leistungsangebot des Projektträgers in der Folge der negativen Berichterstattung nur noch unzureichend nachgefragt wird. Im schlimmsten Fall kann dies auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

Das Geschäft des Projektträgers ist entsprechend Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates5 (Verordnung) am ehesten mit der Klassifizierung des Abschnittes C gemäß Anhang 1 der Verordnung zu beschreiben.

Obwohl der Markt für Insektenprotein im Aufschwung ist, erfordern die Märkte für Tiernahrung und Düngemittel die kontinuierliche Einhaltung der sich ständig weiterentwickelnden EU-Vorschriften. Darüber hinaus wirken sich die Inflation und die Herausforderungen hinsichtlich der Akzeptanz bei den Verbrauchern dämpfend auf den oben genannten Markt aus. Eine weiter anhaltende oder sogar steigende Inflation und/oder eine geringe Akzeptanz bei den Verbrauchern können zu einer Verschlechterung der Marktbedingungen führen, was zur Senkung der Nachfrage nach dem Leistungsangebot des Projektträgers und somit zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen könnte.

Die Anleihegläubiger der Teilschuldverschreibungen tragen vollständig die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Projektträgers, d.h. das Risiko, dass der Projektträger vorübergehend oder endgültig nicht zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anleihegläubigern und/oder Dritten in der Lage ist. Insbesondere im Rahmen eines Insolvenzverfahrens könnten die Anleihegläubiger einen Totalverlust erleiden. Folgende besondere Vorkommnisse könnten dazu führen:

  • a) (schwerwiegende) Veränderung der makroökonomischen Lage,
  • b) Misswirtschaft,
  • c) mangelnde Erfahrung,
  • d) Betrug,
  • e) Finanzierung, die nicht dem Geschäftszweck entspricht,
  • f) erfolglose Einführung des Leistungsangebots des Projektträgers,
  • g) mangelnder Cashflow.

Es besteht das Risiko, dass durch sämtliche in Teil C genannten Risiken die Rendite niedriger als erwartet ausfällt, sich verzögert oder aus dem Projekt keine Kapital- oder Zinszahlungen fließen. Weiterhin könnte sich der Wert des Ertrags durch Inflation verringern. Ist die Inflationsrate höher als die Verzinsung von Teilschuldverschreibungen, ist die Rendite von Teilschuldverschreibungen negativ. Die Teilschuldverschreibungen werden in Euro begeben und auch die auf die Teilschuldverschreibungen entfallende Verzinsung wird in Euro berechnet und ausbezahlt. Aus diesem Grund besteht für Anleger, die über ein Erwerbseinkommen oder Vermögen in einer anderen Währung als Euro verfügen oder die Erträge aus der Investition in die Teilschuldverschreibungen nicht in Euro benötigen, ein Währungsrisiko, weil sie Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind, die die Rendite der Teilschuldverschreibungen verringern können. Weiterhin können im Falle eines für den Anleihegläubiger notwendigen Verkaufs der Teilschuldverschreibungen zusätzliche Kosten (Transaktionskosten wie Beratungskosten) entstehen, welche die Rendite verringern.

Die individuelle Rendite des jeweiligen Anlegers kann im Einzelfall unterschiedlich ausfallen und hängt von der jeweiligen individuellen steuerlichen Situation ab, was zu einer Verringerung der Rendite führen kann.

Ein vorübergehender oder dauerhafter Ausfall der Schwarmfinanzierungsplattform oder des unter Teil D, Buchstabe d) benannten Zahlungsdienstleisters kann zum vorübergehenden Ausfall von Zins- und Rückzahlungen führen. Da der Schwarmfinanzierungsdienstleister zu keinem Zeitpunkt Besitz oder Eigentum an den Zeichnungsbeträgen der Anleger oder an den Zins- und Rückzahlungsbeträgen erlangt und da der Zahlungsdienstleister lediglich als Treuhänder für den Projektträger als Treugeber tätig ist, ist ein Verlust des eingesetzten Kapitals allein auf einem Ausfall der Plattform bzw. des Zahlungsdienstleisters basierend unwahrscheinlich.

Die Teilschuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Die Übertragung der Teilschuldverschreibungen ist zudem technisch dahingehend eingeschränkt, dass eine Übertragung nur an bei dem Projektträger bzw. der registerführenden Stelle registrierte digitale Schließfächer möglich ist. Die „Registerführende Stelle“, die das E-Wertpapierregister führt, ist die Smart Registry GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg Berlin unter der Registernummer HRB 234468 B. „Digitales Schließfach“ ist eine IT-Anwendung, die verwendet wird, um Public Keys und Private Keys zu speichern und mit der Technologie zu interagieren, deren Funktionalitäten es ermöglichen, E-Wertpapiere zu halten und zu übertragen. Die Wertpapiere sind derzeit weder an einer Börse handelbar, noch besteht ein liquider Sekundärmarkt. Selbst im Falle einer Einbeziehung der Wertpapiere in den Handel auf einer oder mehreren Handelsplattformen für Wertpapiere ist ungewiss, ob sich tatsächlich ein Handel mit den Teilschuldverschreibungen entwickelt. Das Risiko, dass der Anleihegläubiger keinen Käufer für die Teilschuldverschreibungen findet oder nur zu einem aus seiner Sicht zu geringen Preis verkaufen kann, trägt allein der Anleihegläubiger. Die Teilschuldverschreibungen können sich auch als vollkommen illiquide herausstellen. Eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen durch den Anleihegläubiger ist damit unter Umständen nur eingeschränkt möglich. Es besteht das Risiko, dass eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist. Für Anleihegläubiger mit kurzfristigem Kapitalbedarf bedeutet dies, dass sie zum gewünschten Zeitpunkt grundsätzlich nicht über das eingesetzte Kapital verfügen können, zumal ein ordentliches Kündigungsrecht der Anleihegläubiger während der Laufzeit nicht besteht.

Es bestehen zudem folgende wertpapierbezogene Risiken:

(i.) Keine Einflussnahme- und Mitwirkungsrechte

Die Teilschuldverschreibungen selbst begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegen den Projektträger und gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und/oder Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers. Es können in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers Gesellschafterbeschlüsse gefasst werden, die sich nachteilig auf die einzelnen Anleihegläubiger auswirken können. Die Anleihegläubiger haben keine Möglichkeit auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers Einfluss zu nehmen. Dies gilt auch für die Verwendung des durch die Ausgabe der Teilschuldverschreibungen eingeworbenen Kapitals. Insbesondere haben Anleihegläubiger nicht die Möglichkeit, verlustbringende Geschäftstätigkeiten des Projektträgers zu beenden, ehe das eingebrachte Kapital verbraucht ist. Für die Anleihegläubiger kann dies bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

(ii.) Verschlechterung der Konditionen durch Mehrheitsbeschluss

Nach den Emissionsbedingungen können diese auch während der Laufzeit der Teilschuldverschreibungen geändert werden, wenn die nach den Emissionsbedingungen erforderlichen Zustimmungen durch entsprechende Mehrheitsbeschlüsse der Anleihegläubiger vorliegen. Der einzelne Anleihegläubiger trägt insoweit das Risiko, dass sich gegen seinen Willen aufgrund des Mehrheitsbeschlusses der Anleihegläubiger Änderungen der Emissionsbedingungen ergeben, die sich möglicherweise zu seinem Nachteil auswirken (z.B. geringere Verzinsung, verlängerte Laufzeit oder Verzichte).

(iii.) Technologie- und Datenbank-Risiken

Die Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten und regulierten Dienstleistungen (z.B. digitale Verwahrung, E-Wertpapierregisterführung) befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Für die Anleihegläubiger besteht das Risiko, dass diese Technologie technischen Schwierigkeiten ausgesetzt ist oder ihre Funktionsfähigkeit durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. Durch einen teilweisen oder vollständigen Zusammenbruch der für die E-Wertpapiere relevanten elektronischen dezentralen Datenbank (nachfolgend „E-Datenbank“) könnte dem Anleihegläubiger der Zugang zu seinen E-Wertpapieren vorübergehend und endgültig unmöglich werden. Es besteht das Risiko von Attacken gegen das Netzwerk oder die verwendete E-Datenbank. Dabei sind unterschiedliche Arten von Angriffen denkbar. Diese Angriffe können das Netzwerk bzw. die E-Datenbank unbenutzbar machen, so dass es Anleihegläubigern nicht möglich wäre, die E-Wertpapiere zu transferieren. Sollte das Netzwerk bzw. die E-Datenbank gänzlich unbrauchbar werden, besteht das Risiko, dass Anleihegläubiger auf ihre Digitalen Schließfächer gar keinen Zugriff mehr haben. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen.

Der Projektträger bietet den Anleihegläubigern über einen zugelassenen Verwahrer von E-Wertpapieren eine technische Lösung, die dazu dient E-Wertpapiere zu halten, zu speichern und darüber zu verfügen. Es besteht das Risiko, dass diese Lösung fehlerbehaftet und/oder für mögliche Hackerangriffe besonders anfällig ist. Dadurch können die Anleihegläubiger möglicherweise vorübergehend oder dauerhaft keinen Zugriff auf ihre E-Wertpapiere haben, was im schlimmsten Fall zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen kann. Die Verwaltung im Sinne der laufenden Wahrnehmung der Rechte und Pflichten aus den E-Wertpapieren übernimmt weder der Verwahrer von E-Wertpapieren noch der Projektträger. Die oben aufgeführten Risiken sind nicht die einzigen Risikofaktoren, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers auswirken. Andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die der Projektträger derzeit nicht sieht oder die er derzeit für irrelevant hält, können ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Projektträgers haben.

Dokumente

Updates

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Im Verlauf der Finanzierung wird dieser Teil regelmäßig um neue Informationen ergänzt. Dazu gehören die Beantwortung eingegangener Fragen von Anlegenden in Form von FAQs sowie die Ergänzung um zusätzliche projektrelevante Informationen.

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