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Warum Sie in den Solarteur investieren sollten

Attraktive Konditionen in einem wachsenden Markt
8 % feste Verzinsung über drei Jahre - ein attraktives Renditeprofil in einem strukturell wachsenden Marktumfeld, getrieben durch die Energiewende im Gebäudesektor.

Hohe Nachfrage und langfristig stabiles Marktumfeld
Besonders Wohnungsunternehmen und Industrie müssen ihre Bestandsgebäude zügig modernisieren, um die Energieeffizienz zu verbessern und ihre ESG-Anforderungen zu erfüllen. Die Nachfrage übersteigt das verfügbare Installationsangebot.

Bewährter B2B-Partner für große Gebäudebestände
Der Solarteur zählt zu den Anbietern, die Serieninstallationen für Bestandsgebäude zuverlässig meistern – mit einer starken Auftragspipeline, v.a. durch einen Rahmenvertrag mit einem von Europas größten Wohnungskonzernen und Partnerschaften mit Stadtwerken.

Operative Stärke durch digitale Prozesse
IT-basierte Abläufe für Arbeitsabwicklung und -abrechnung, klare Qualitätsstandards und eingespielte Teams ermöglichen effiziente Abwicklung hoher Projektvolumina – ein struktureller Vorteil gegenüber klassischen Installationsbetrieben.

Stabile Lieferketten und Einkaufsvorteile
Direkter Zugang zu Tier-1-Materialien sichert Verfügbarkeit, Qualität und planbare Projektkosten – ein entscheidender Faktor für Wachstum und Marge.

Thomas Sontowski und Salvatore Prestipino, Geschäftsführer Der Solarteur

“Der Bedarf an Photovoltaik- und Wärmepumpenlösungen für Bestandsgebäude wächst weiter. Mit digitalen Prozessen, eingespielten Teams und einer aktiv gestalteten Wertschöpfungskette - von Beschaffung über Material und Planung bis hin zu Umsetzung und Inbetriebnahme - sowie stabilen Lieferketten sind wir in der Lage, große Projektvolumina effizient und zuverlässig umzusetzen. Um die steigende Nachfrage unserer Kunden zu bedienen, benötigen wir zusätzliche Mittel zur Auftragsvorfinanzierung wie Materialeinkauf und Ausbau der Installationskapazitäten.

Unterstützen Sie uns dabei, die energetische Modernisierung weiter zu beschleunigen und unser Wachstum nachhaltig zu stärken.” 

Salvatore Prestipino & Thomas Sontowski, Geschäftsführer Der Solarteur

Informationen zum Investment

Verbleibende Tage:
13
Finanzierung endet am:
21.01.2026
Typ:
Anleihe
Nachrang:
nein
Bereits finanziert:
1.084.250,00 €
Preis pro Anleihe:
250,00 €
Mindestabnahme:
1 Einheit
Emissionsvolumen:
1.000.000 €
in 4.000 Einheiten
Zinszahlung:
quartalsweise
Tilgung:
quartalsweise
nach 3 Monaten
ISIN:
DE000A460E05
Vermittler:
Oneplanetcrowd International B.V
Lizenz:
ECSP - VO

Übersicht

Unternehmensvorstellung

Der Solarteur ist ein schnell wachsender v.a. B2B-Anbieter für die Planung und Installation von Photovoltaikanlagen sowie ergänzend Wärmepumpen & Batteriesystemen und damit ganzheitlichen Energielösungen - spezialisiert auf die Wohnungswirtschaft und Gewerbe- und Industriekunden. Seit der Gründung im Jahr 2021 hat das Unternehmen über 2.800 Anlagen realisiert, rund fünfzig Mitarbeitende aufgebaut und sich primär im Bundesland Nordrhein-Westfalen etabliert.

Der Bedarf im Markt ist enorm: Große Wohnungsunternehmen und Stadtwerke müssen ihre Bestandsgebäude zügig dekarbonisieren, finden jedoch kaum Partner, die hohe Volumina, qualitätsgesicherte Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette und verlässliche Lieferfähigkeit gleichzeitig erfüllen können. Genau dieses Marktherausforderungen schafft einen massiven strukturellen Engpass - und damit eine klare Geschäftschance für professionelle Anbieter wie Der Solarteur.

Der Solarteur begegnet dieser Situation mit einem modernen Ansatz: vollständig digitalisierten, skalierbaren Abläufen, einer robusten Versorgung mit Tier-1-Komponenten und eingespielten Installationsteams. Diese Kombination ermöglicht die effiziente Abwicklung auch großer Projektmengen - ein entscheidender Vorteil gegenüber dem stark fragmentierten Markt mittelständischer Handwerksbetriebe.

Diese Leistungsfähigkeit hat dem Unternehmen über einen Rahmenvertrag den Zugang zu einem der bedeutendsten Wohnungskonzernen Europas verschafft. Mit einer Auftragspipeline von rund 17 Millionen Euro und laufenden Verhandlungen mit weiteren großen Wohnungsunternehmen ist Der Solarteur strategisch hervorragend positioniert, um in einem wachsenden Zukunftsmarkt weiter zu skalieren - und bietet Investoren damit Zugang zu einem professionell geführten Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.

Unternehmensinformationen

Firmenname: Der Solarteur GmbH
Geschäftsführer: Thomas Sontowski, Salvatore Prestipino
Geschäftsnummer: HRB 33355, Amtsgericht Dortmund
Gründungsjahr: 2021
Adresse: Am Kai 22
44263 Dortmund
Deutschland
Branche: Erneuerbare Energien / Photovoltaik / Gebäudetechnik
Mitarbeiterzahl: 50
Standorte: Dortmund (Hauptsitz), Hamburg
Webseite: www.der-solarteur.com
Social Media:

           

Produkte und Dienstleistungen

Der Solarteur bietet ein integriertes Leistungsportfolio rund um Photovoltaik, Wärmepumpen & Batteriesysteme, und damit moderne Energielösungen - vollständig aus einer Hand und klar auf die Bedürfnisse besonders von Wohnungsunternehmen und Industriekunden ausgerichtet. Die Kombination aus technischer Expertise, digitalisierten Prozessen und hoher Umsetzungskapazität ermöglicht eine verlässliche Abwicklung auch großer Projektmengen.
 

Photovoltaik-Dachanlagen für Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie

Der Solarteur plant und realisiert PV-Dachanlagen, die speziell auf die Anforderungen großer Gebäudebestände ausgelegt sind. Dazu gehören:

  • technisch optimierte Systemplanung, Statik- und Ertragsberechnungen
  • professionelle Installation durch eigene Teams und spezialisierte Partner
  • komplette Inbetriebnahme und Dokumentation
  • hohe Prozesssicherheit durch standardisierte Abläufe

Besonders im Bereich Bestandsgebäude - wo die Komplexität deutlich höher ist als bei Neubauten - zählt Der Solarteur zu den wenigen Anbietern, die serielle Installationen in großem Umfang zuverlässig durchführen können.
 

Photovoltaik-Anlagen

Wärmepumpen und ergänzende Energielösungen

Neben PV-Anlagen installiert Der Solarteur auch Wärmepumpensysteme, die für Wohnungsunternehmen und Gewerbeobjekte geplant werden. Die Leistungen umfassen:

  • standortbezogene Auslegung und technische Planung
  • Integration in bestehende Gebäudestrukturen
  • Installation, Hydraulik, Steuerung und Inbetriebnahme

Die Kombination aus PV und Wärmepumpe erhöht die energetische Autonomie der Gebäude und steigert die CO₂-Einsparungen - ein wichtiger Faktor für die Dekarbonisierungsziele großer Immobilienhalter.
 

Wärmepumpe

Ganzheitliche Projektabwicklung mit digitalem Prozess-Backbone

Der Solarteur übernimmt die vollständige Projektsteuerung - von Materialbeschaffung über Bau bis zur Abrechnung. Das entscheidende Differenzierungsmerkmal ist jedoch der digitale Prozess auf Salesforce-Basis:

  • lückenlose Baustellen- und Fotodokumentation
  • digitale Checklisten für jeden Schritt
  • zentral gesteuerte Qualitätsstandards
  • jederzeit transparente Fortschritts- und Leistungsnachweise
  • schnellere Abrechnung durch belegbare Teilschritte

Diese digitale Struktur macht große Projektvolumina nicht nur wirtschaftlich, sondern auch steuerbar - ein signifikanter Vorteil im Vergleich zum klassischen, handwerksorientierten Solarmarkt.

Projektabwicklung

Geschäftsmodell

Mitarbeiter zwischen Photovoltaik-Modulen

Photovoltaikanlage in der Natur

Das Geschäftsmodell des Solarteurs basiert auf der effizienten Umsetzung von Energieprojekten besonders für große B2B-Kunden - insbesondere Wohnungsunternehmen und Gewerbebetriebe. Die Wertschöpfung entsteht dabei nicht nur aus der Installation selbst, sondern vor allem aus der strukturierten Prozessorganisation, die Projekte planbar, skalierbar und wirtschaftlich macht.

Im Kern kombiniert Der Solarteur drei Elemente:

  1. standardisierte technische Planung,
  2. zentral gesteuerte Material- und Ressourcenlogistik
  3. sowie digital geführte Installations- und Abrechnungsprozesse.

Diese integrierte Struktur ermöglicht die parallele Abwicklung vieler Projekte und sorgt für verlässliche Margen bei jedem Auftrag.

Die Erlöse entstehen projektbezogen - über klar kalkulierbare Installationsleistungen, Materiallieferungen und definierte Teilschritte, die dank digitaler Dokumentation frühzeitig abgerechnet werden können. Gerade bei Großkunden, die hohen Volumina abrufen, führt diese Struktur zu stabilen Auftragsflüssen und gut planbaren Umsätzen. Der wirtschaftliche Vorteil liegt weniger in einzelnen Großprojekten, sondern in der kontinuierlichen Wiederholung standardisierter Abläufe, die Skaleneffekte erzeugt.

Ein zentraler Faktor für die Skalierbarkeit ist die eigene IT-Architektur. Sie reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Fachkräften, schafft einheitliche Qualitätsstandards und ermöglicht die effiziente Steuerung von Teams und Subunternehmern. Dadurch kann das Unternehmen seine Kapazitäten flexibel erhöhen und Wachstum im Markt der Wohnungs- und Gewerbekunden wirtschaftlich abbilden.

Durch den Zugang zu europäischen Zentrallagern führender Komponentenhersteller sichert sich Der Solarteur stabile Lieferketten und wettbewerbsfähige Einkaufspreise. Zusammen mit dem steigenden Projektvolumen der Bestandskunden entsteht ein Geschäftsmodell, das auf operative Effizienz, Wiederholbarkeit und planbares Wachstum ausgelegt ist.

Der Markt

Photovoltaik-Module

Der Markt für Photovoltaik- und Wärmepumpenlösungen in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbe wächst. Große Immobilienhalter stehen unter hohem Druck, ihre Bestandsgebäude zu dekarbonisieren, benötigen dafür aber Partner, die große Projektvolumina zuverlässig und standardisiert umsetzen können. Genau hier entsteht ein struktureller Engpass im Markt - und damit eine klare Chance für professionelle Anbieter.

Der Wettbewerb ist stark fragmentiert: Viele Installationsbetriebe sind handwerksorientiert, regional begrenzt und operativ nicht auf Serieninstallationen in Bestandsgebäuden ausgelegt. Die Anforderungen großer B2B-Kunden - planbare Kapazitäten, schnelle Abnahmen, einheitliche Qualität und umfangreiche Dokumentation – können nur wenige Marktteilnehmer erfüllen.

Der Solarteur gehört zu diesen wenigen Anbietern. Das Unternehmen kombiniert digitale, IT-basierte Prozesssteuerung mit standardisierten Abläufen, stabilen Tier-1-Lieferketten und eingespielten Installationsteams. Dadurch kann es Projekte in hoher Stückzahl effizient, transparent und wirtschaftlich abwickeln – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb.

Besonders hervorzuheben ist die Positionierung in der Wohnungswirtschaft: Der Solarteur führt Serieninstallationen im Bestand für einen der größten europäischen Wohnungskonzerne aus und verhandelt mit weiteren bedeutenden Marktteilnehmern. Diese Referenzen, kombiniert mit digitaler Skalierbarkeit und Prozesssicherheit, verschaffen dem Unternehmen eine starke Ausgangsposition in einem Markt, der sich zunehmend auf wenige verlässliche Partner konzentriert.

Nachhaltigkeit

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs oder „Global Goals“) sind Teil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und bilden den internationalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Diese SDGs sollen Armut, Ungleichheit und den Klimawandel beenden.

Der Solarteur leistet einen direkten Beitrag zur energetischen Transformation von Wohn- und Gewerbegebäuden. Durch Photovoltaik, Wärmepumpen und moderne Energiekonzepte werden fossile Energieträger ersetzt, CO₂-Emissionen dauerhaft gesenkt und Gebäude langfristig energieeffizienter und resilienter gestaltet.

Die Tätigkeit des Unternehmens zahlt auf zwei zentrale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein:

SDG 7

SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energie
Der Solarteur macht erneuerbare Energie für große Gebäudebestände unmittelbar zugänglich. Die Installation von PV-Anlagen, Speichersystemen und Wärmepumpen erhöht den Anteil sauberer Energie im Gebäudesektor und reduziert gleichzeitig die Energiekosten für Mieterinnen und Mieter sowie Gewerbetreibende. Besonders im Bestand, wo energetische Defizite hoch sind, entsteht so ein direkter, messbarer Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.

SDG 9

SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
Mit seiner digitalisierten Prozessarchitektur auf IT-Basis schafft der Solarteur effiziente, skalierbare Abläufe, die die Umsetzung nachhaltiger Infrastrukturmaßnahmen beschleunigen. Die einheitliche Dokumentation, Qualitätskontrolle und Nachweisführung erleichtert Großkunden die wirtschaftliche Modernisierung ihrer Portfolios und trägt zu einer zukunftsfähigen, robuster aufgestellten Energieinfrastruktur bei.

Besonders in der Wohnungswirtschaft – einem Sektor mit hohem CO₂-Reduktionspotenzial – entfaltet die Arbeit des Solarteurs erhebliche Wirkung. Jede nachgerüstete Dachfläche senkt dauerhaft Emissionen, verbessert die Energieeffizienz ganzer Quartiere und unterstützt Immobilienhalter dabei, regulatorische ESG-Anforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus senken die installierten Systemlösungen die Nebenkosten für die Mieter und erhöhen somit die Attraktivität der Bestandimmobilien.

Management

  

Salvatore Prestipino, Geschäftsführer Kaufmännisch

Salvatore Prestipino

Geschäftsführer Kaufmännisch

Salvatore Prestipino verantwortet beim Solarteur die kaufmännische Unternehmensführung, den Vertrieb sowie die strategische Entwicklung. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen der Energiewirtschaft, unter anderem als Geschäftsführer eines kommunalen Netzbetreibers. Seine Schwerpunkte liegen darin, Vertrieb und Kundenmanagement effizient zu gestalten, Kundenprozesse zu strukturieren, die Finanzplanung zu steuern und skalierbare Organisationsstrukturen aufzubauen.. Unter seiner Führung wurde der Solarteur zu einem verlässlichen Partner der Wohnungswirtschaft und kommunaler Energieunternehmen.

  

Thomas Sontowski, Geschäftsführer Technik

Thomas Sontowski

Geschäftsführer Technik

Thomas Sontowski verantwortet den technischen Bereich und die operative Umsetzung der Projekte. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Planung und Steuerung komplexer PV- und Gebäudetechnikinstallationen und hat die standardisierten und digitalisierten Prozesse entwickelt, die heute die Grundlage für die hohe Skalierbarkeit des Unternehmens bilden. Durch seine technische Expertise und die enge Zusammenarbeit mit den Installations- und Planungsteams stellt er die Qualität und Effizienz der Projekte sicher.

Unternehmensstruktur

Unternehmensstruktur

Investor:innen investieren direkt in die Der Solarteur GmbH, die operative Gesellschaft, die Photovoltaik-, Speicher- und Wärmepumpenprojekte plant und installiert.

Die Der Solarteur GmbH gehört zu 90 Prozent der Solar Ruhr GmbH. Die restlichen 10 Prozent hält Geschäftsführer Thomas Sontowski.

Die Solar Ruhr GmbH deckt mit den Partnerunternehmen PVI GmbH (Großhandel für Solarkomponenten, Speichersysteme und Wärmepumpen) und der On Energy GmbH (Projektentwickler für große Freiflächenanlagen) einen Großteil der Wertschöpfung innerhalb der nachhaltigen Energielösungen ab.


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Was bedeutet das für Investor:innen?

Stabile Lieferketten & Einkaufsvorteile
Durch die Verbindung zur PVI GmbH profitiert Der Solarteur von langjährigen Kontakten zu den wichtigsten Lieferanten in der Branche, besseren Einkaufskonditionen und verlässlicher Materialverfügbarkeit.

Technisches & strategisches Know-how in der Gruppe
Solar Ruhr und On Energy bringen Erfahrung aus Energieprojekten, Projektentwicklung und kaufmännischer Steuerung ein - ein Vorteil für professionelles Wachstum.

Finanzierungszweck

Der Solarteur befindet sich in einer dynamischen Wachstumsphase: Der Ausbau im Bereich der Wohnungswirtschaft und Industrie führt zu deutlich steigenden Projektvolumina, gleichzeitig erhöhen Materialvorläufe, Subunternehmerleistungen und zeitversetzte Zahlungsziele den Working-Capital-Bedarf. Die Finanzierung über Invesdor ermöglicht es dem Unternehmen, seine Installationskapazitäten auszubauen, Materialverfügbarkeit abzusichern und die umfangreiche Auftragspipeline effizient abzuarbeiten.

Die Finanzierungssumme im Rahmen dieser Runde beträgt bis zu 1.000.000 Euro. Abhängig von der erreichten Gesamtsumme ergeben sich folgende Einsatzszenarien:


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Minimales Szenario

(Mindestfinanzierung von 400.000 Euro in der Finanzierungsrunde)

In diesem Szenario kann der Solarteur das laufende Wachstum stabil fortführen und die bestehenden Projekte - insbesondere in der Wohnungswirtschaft und bei Stadtwerken - zuverlässig bedienen. Der Fokus liegt auf der Sicherung der Lieferfähigkeit und der Abwicklung bereits vertraglich vereinbarter Installationsvolumina.
 

Verwendung der Mittel:

  • 50 % - Materialvorfinanzierung
    Sicherstellung der Lieferung von Solarmodulen, Wechselrichtern, Montagesystemen und Wärmepumpen für laufende Rahmenverträge.
  • 25 % - Ausbau von Installations- und Subunternehmerkapazitäten
    Einsatz zusätzlicher Montageteams, Schulungen und flexible Erweiterung bei steigender Nachfrage.
  • 15 % - Betriebskapital für projektbezogene Abläufe
    Abdeckung von Personal-, Logistik- und Baustellenkosten bis zur jeweiligen Abnahme.
  • 10 % - Prozess- und Systemoptimierung
    Weiterentwicklung der digitalen Montage-, Dokumentations- und Abrechnungsprozesse.
Dieses Szenario sichert die operative Kontinuität und ermöglicht es dem Solarteur, sämtliche laufenden Projekte termingerecht umzusetzen.

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Maximales Szenario

(Maximale Finanzierungssumme von bis zu 1.000.000 Euro in der Finanzierungsrunde)

In diesem Szenario kann der Solarteur seine Wachstumspläne vollständig umsetzen und die Installationsleistung deutlich steigern. Damit wird es möglich, die Zusammenarbeit mit großen Wohnungsunternehmen auszubauen, neue Projekte schneller zu starten und zusätzliche Marktpotenziale zu erschließen.
 

Verwendung der Mittel:

  • 55 % - Ausbau der Materialbeschaffung und Lagerkapazitäten
    Größere Bestellungsmengen, bessere Einkaufskonditionen und kurzfristige Verfügbarkeit für Serieninstallationen im Bestand.
  • 25 % - Skalierung der Projektabwicklung
    Aufbau weiterer Installationskapazitäten, intensivere Zusammenarbeit mit Subunternehmern sowie parallele Umsetzung größerer Projektvolumina.
  • 10 % - Erweiterung der digitalen Infrastruktur
    Optimierung der Salesforce-basierten Prozesskette, Qualitätskontrolle und Dokumentation zur Unterstützung höherer Stückzahlen.
  • 10 % - Strategische Vorbereitung neuer Großkundenprojekte
    Onboarding neuer Kunden aus der Wohnungswirtschaft, technische Vorplanungen und Prozessanpassungen für höhere Abrufmengen.
Dieses Szenario ermöglicht es dem Unternehmen, seine vollständige Wachstumsstrategie umzusetzen, die Installationskapazitäten deutlich zu erhöhen und die Pipeline der kommenden Jahre noch schneller zu aktivieren.

Zahlen

Tatsächliche und geplante Zahlen

Verschaffen Sie sich einen Einblick in die Finanzzahlen des Unternehmens, wie z.B. die Umsatz- und Ertragsentwicklung. Erfahren Sie mehr über die Wachstumsprognose.

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Sicherheiten & Risiken

Sicherheiten

Die Solar Ruhr GmbH, Am Kai 22, 44263 Dortmund, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter der Handelsregisternummer: HRB 8819, hat sich im Rahmen einer Garantie verpflichtet, für das etwaige Ausbleiben von aus den Teilschuldverschreibungen resultierenden Forderungen auf Zins- und/oder Rückzahlung in Höhe von 50 % der Gesamtsumme der im Rahmen des Schwarmfinanzierungsprojekts gesammelten Zeichnungsbeträge, somit maximal in Höhe von 500.000 Euro, einzustehen.

Zur Sicherung der Zahlungsverpflichtungen aus den Teilschuldverschreibungen (Zins- und/oder Rückzahlungen) verpflichtet sich der Projektträger zugunsten der Anleihegläubiger, sofern rechtlich möglich, im Wege der Sicherungsabtretung mit Einziehungsermächtigung für den Projektträger sämtliche gegenwärtigen und künftigen Zahlungsansprüche und sonstigen Rechte aus bestehenden und künftigen Vertragsverhältnissen des Projektträgers mit Dritten, gleich welcher Art, an die Anleihegläubiger abzutreten, wobei der Treuhänder berechtigt ist, die Einziehungsermächtigung im Namen der Anleihegläubiger zu widerrufen, sobald ein Verwertungsfall gemäß § 4 Ziffer 3 der Emissionsbedingungen eintritt.

Die Werthaltigkeit von Sicherheiten/Garantien kann schwanken, insbesondere im Falle eines Verzugs, was zu einer geringeren Rendite führen kann.

Risiken

Investitionen in Wachstumsunternehmen sind immer mit Risiken verbunden. Nachstehend finden Sie eine detaillierte Auflistung der mit dieser Anlage verbundenen Risiken, wie sie im Key Investment Information Sheet (KIIS) beschrieben sind. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, bevor Sie Ihre Anlageentscheidung treffen.


  • (i) Projektabhängigkeiten wie Finanzierung, rechtliche Aspekte, Lizenzvergabe, Urheberrechte:
    Im Rahmen des Schwarmfinanzierungsangebots könnte weniger Kapital als geplant eingeworben werden. Dies könnte dazu führen, dass es dem Projektträger aufgrund fehlender Mittel nicht gelingt sein geplantes Projekt erfolgreich umzusetzen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Dies kann zur Folge haben, dass die Ansprüche aus den Teilschuldverschreibungen nicht oder nicht in der geplanten Höhe bedient werden können. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
    Verstöße gegen gesetzliche oder behördliche Auflagen können zu Maßnahmen von Behörden (Bußgelder, Schließung von Betrieben etc.) führen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Inhaber der Teilschuldverschreibungen (nachfolgend „Anleihegläubiger“) kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
    Der Zugang zu Personal (Elektromeister, Dachdeckermeister und Fachhandwerker) ist von strategischer Bedeutung für die Erreichung der geplanten Installationskapazitäten und damit für das geplante Wachstum des Projektträgers. Das Wachstum soll unter Einbeziehung von Subunternehmern gesteuert werden. Der Projektträger arbeitet bereits mit vier größeren Dachdeckerunternehmen zusammen, bei denen skalierbare, geschulte Teams zur Verfügung stehen. Im Falle einer Insolvenz der oben genannten Dachdeckerunternehmen bestünde das Risiko, dass der Projektträger nicht in der Lage wäre, schnell Vertragspartner mit vergleichbaren Konditionen zu finden. Dies könnte zu vorübergehenden Einkommensrückgängen beim Projektträger führen und es ihm erschweren, die Ansprüche der Anleger bzw. Anleihegläubiger ordnungsgemäß zu bedienen.
  • (ii) Auftreten ungünstiger Szenarien mit negativen Auswirkungen:
    In den Planungen des Projektträgers wird davon ausgegangen, dass die Auftragslage dank des Rahmenvertrags mit einer der größten Wohnungsbaugesellschaften Europas und Partnerschaften mit kommunalen Versorgungsunternehmen weiterhin gut bleiben wird. Der Rahmenvertrag mit der oben genannten Wohnungsbaugesellschaft, der bis Ende 2026 befristet ist, muss verlängert werden. Eine Verlängerung des Vertrags ist eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich ist, da es sich bereits um die dritte Verlängerung des aktuellen Vertrags handelt, die Wohnungsbaugesellschaft bisher nur wenige Unternehmen nach gründlicher Due Diligence beauftragt hat und die Prüfung neuer Unternehmen zeitaufwändig und kostspielig ist. Die im Rahmen der Planung getroffenen Annahmen des Projektträgers bezüglich der Verlängerung des oben genannten Rahmenvertrags könnten sich als unzutreffend erweisen. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
    Szenarien wie eine Pandemie und/oder politische Spannungen können zu Lieferkettenprobleme führen, so dass es dem Projektträger nicht gelingen könnte, die im Rahmen der Installation von Solaranlagen benötigten Komponenten zu beschaffen und entsprechend nicht Produkte in der erforderlichen Menge und/oder Qualität zu produzieren und gewinnbringend zu verkaufen. Insbesondere bestehen geo-/handelspolitische Risiken in Bezug auf China, die sicherlich über einen längeren Zeitraum hinweg schwer zu bewältigen wären. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
  • (iii) (technologische) Entwicklung von Wettbewerbern oder konkurrierenden Produkten:
    Der Projektträger könnte möglicherweise nicht in der Lage sein, mit bestehenden und potenziellen neuen Wettbewerbern effektiv zu konkurrieren oder auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld zu reagieren, was sich negativ auf die Geschäftsentwicklung des Projektträgers auswirken könnte. Insbesondere könnten sich Risiken für das Geschäft des Projektträgers daraus ergeben, dass diese Wettbewerber ihr Geschäft erfolgreicher als der Projektträger ausbauen, wodurch sich die Auftragslage des Projektträgers verschlechtern könnte.
  • (iv) vom Projektträger ausgehende Risiken:
    Bei dem Projektträger handelt es sich zwar nicht um ein Unternehmen in einer frühen Unternehmensphase, dennoch befindet der Projektträger sich in einer Wachstumsphase und die Finanzierung eines solchen Unternehmens ist mit spezifischen Risiken verbunden. Wird die bereits etablierte Geschäftsidee zukünftig nicht mehr vom Markt angenommen oder kann der geplante Geschäftsaufbau nicht wie erhofft umgesetzt werden, besteht das Risiko der Insolvenz des Projektträgers. Der Unternehmenserfolg hängt von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Finanzierung, dem Team, Fachkräften und Beratern, dem Marktumfeld, technologischen Entwicklungen, Schutzrechten, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Wettbewerbern und weiteren Faktoren ab. Für die Anleihegläubiger, die in ein in einer Wachstumsphase befindliches Unternehmen investieren, erhöht sich dadurch das Risiko, dass sie ihr investiertes Kapital verlieren.
    Bei dem Projektträger besteht das Risiko von Managementfehlern. Es kann in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht zu Fehleinschätzungen kommen. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Gesellschafterstruktur in Zukunft ändert und dritte Personen einen beherrschenden Einfluss auf den Projektträger gewinnen können. Es besteht das Risiko, dass es dem Projektträger nicht gelingt, hinreichend qualifizierte Mitarbeiter zur Umsetzung der Geschäftsstrategie, in notwendiger Zahl zu halten bzw. einzustellen. Durch den Verlust von Mitarbeitern mit entsprechenden Schlüsselqualifikationen besteht das Risiko, dass Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht. Können die Schlüsselpersonen nicht dauerhaft durch qualifizierte Mitarbeiter ersetzt werden, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Projektträgers haben. Dadurch könnte sich die Höhe der Zinszahlungen an die Anleihegläubiger und die Rückzahlung des Anlagebetrags reduzieren oder diese könnten ausfallen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
    Es besteht das Risiko, dass über den Projektträger in der Presse negativ berichtet wird. Dies kann zu erheblichen Umsatzrückgängen und Verlusten bei dem Projektträger führen, weil das Leistungsangebot des Projektträgers in der Folge der negativen Berichterstattung nur noch unzureichend nachgefragt wird. Im schlimmsten Fall kann dies auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.
Das Geschäft des Projektträgers ist entsprechend Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates5 (Verordnung) am ehesten mit der Klassifizierung des Abschnittes C gemäß Anhang 1 der Verordnung zu beschreiben. Die Inflation, die Folgen des Ukraine-Krieges und geopolitische Risiken (z. B. Handelsbeschränkungen) können sich dämpfend auf den Markt für Photovoltaik, Wärmepumpen und Batteriesysteme auswirken und eine weiter anhaltende oder sogar steigende Inflation kann zu einer Verschlechterung der Marktbedingungen führen, was zur Senkung der Nachfrage nach dem Leistungsangebot des Projektträgers und somit zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen könnte.

Die Anleihegläubiger der Teilschuldverschreibungen tragen vollständig die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Projektträgers, d.h. das Risiko, dass der Projektträger vorübergehend oder endgültig nicht zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anleihegläubigern und/oder Dritten in der Lage ist. Insbesondere im Rahmen eines Insolvenzverfahrens könnten die Anleihegläubiger einen Totalverlust erleiden. Folgende besondere Vorkommnisse könnten dazu führen:

  • a) (schwerwiegende) Veränderung der makroökonomischen Lage,
  • b) Misswirtschaft,
  • c) mangelnde Erfahrung,
  • d) Betrug,
  • e) Finanzierung, die nicht dem Geschäftszweck entspricht,
  • f) erfolglose Einführung des Leistungsangebots des Projektträgers,
  • g) mangelnder Cashflow.

Es besteht das Risiko, dass durch sämtliche in Teil C genannten Risiken die Rendite niedriger als erwartet ausfällt, sich verzögert oder aus dem Projekt keine Kapital- oder Zinszahlungen fließen. Weiterhin könnte sich der Wert des Ertrags durch Inflation verringern. Ist die Inflationsrate höher als die Verzinsung von Teilschuldverschreibungen, ist die Rendite von Teilschuldverschreibungen negativ. Die Teilschuldverschreibungen werden in Euro begeben und auch die auf die Teilschuldverschreibungen entfallende Verzinsung wird in Euro berechnet und ausbezahlt. Aus diesem Grund besteht für Anleger, die über ein Erwerbseinkommen oder Vermögen in einer anderen Währung als Euro verfügen oder die Erträge aus der Investition in die Teilschuldverschreibungen nicht in Euro benötigen, ein Währungsrisiko, weil sie Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind, die die Rendite der Teilschuldverschreibungen verringern können. Weiterhin können im Falle eines für den Anleihegläubiger notwendigen Verkaufs der Teilschuldverschreibungen zusätzliche Kosten (Transaktionskosten wie Beratungskosten) entstehen, welche die Rendite verringern.
Die individuelle Rendite des jeweiligen Anlegers kann im Einzelfall unterschiedlich ausfallen und hängt von der jeweiligen individuellen steuerlichen Situation ab, was zu einer Verringerung der Rendite führen kann.

Ein vorübergehender oder dauerhafter Ausfall der Schwarmfinanzierungsplattform oder des unter Teil D, Buchstabe d) benannten Zahlungsdienstleisters kann zum vorübergehenden Ausfall von Zins- und Rückzahlungen führen. Da der Schwarmfinanzierungsdienstleister zu keinem Zeitpunkt Besitz oder Eigentum an den Zeichnungsbeträgen der Anleger oder an den Zins- und Rückzahlungsbeträgen erlangt und da der Zahlungsdienstleister lediglich als Treuhänder für den Projektträger als Treugeber tätig ist, ist ein Verlust des eingesetzten Kapitals allein auf einem Ausfall der Plattform bzw. des Zahlungsdienstleisters basierend unwahrscheinlich.

Die Teilschuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Die Übertragung der Teilschuldverschreibungen ist zudem technisch dahingehend eingeschränkt, dass eine Übertragung nur an bei dem Projektträger bzw. der registerführenden Stelle registrierte digitale Schließfächer möglich ist. Die „Registerführende Stelle“, die das E-Wertpapierregister führt, ist die Smart Registry GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg Berlin unter der Registernummer HRB 234468 B. „Digitales Schließfach“ ist eine IT-Anwendung, die verwendet wird, um Public Keys und Private Keys zu speichern und mit der Technologie zu interagieren, deren Funktionalitäten es ermöglichen, E-Wertpapiere zu halten und zu übertragen. Die Wertpapiere sind derzeit weder an einer Börse handelbar, noch besteht ein liquider Sekundärmarkt. Selbst im Falle einer Einbeziehung der Wertpapiere in den Handel auf einer oder mehreren Handelsplattformen für Wertpapiere ist ungewiss, ob sich tatsächlich ein Handel mit den Teilschuldverschreibungen entwickelt. Das Risiko, dass der Anleihegläubiger keinen Käufer für die Teilschuldverschreibungen findet oder nur zu einem aus seiner Sicht zu geringen Preis verkaufen kann, trägt allein der Anleihegläubiger. Die Teilschuldverschreibungen können sich auch als vollkommen illiquide herausstellen. Eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen durch den Anleihegläubiger ist damit unter Umständen nur eingeschränkt möglich. Es besteht das Risiko, dass eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist. Für Anleihegläubiger mit kurzfristigem Kapitalbedarf bedeutet dies, dass sie zum gewünschten Zeitpunkt grundsätzlich nicht über das eingesetzte Kapital verfügen können, zumal ein ordentliches Kündigungsrecht der Anleihegläubiger während der Laufzeit nicht besteht.

Es bestehen zudem folgende wertpapierbezogene Risiken:

  • (i.) Keine Einflussnahme- und Mitwirkungsrechte
    Die Teilschuldverschreibungen selbst begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegen den Projektträger und gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und/oder Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers. Es können in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers Gesellschafterbeschlüsse gefasst werden, die sich nachteilig auf die einzelnen Anleihegläubiger auswirken können. Die Anleihegläubiger haben keine Möglichkeit auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers Einfluss zu nehmen. Dies gilt auch für die Verwendung des durch die Ausgabe der Teilschuldverschreibungen eingeworbenen Kapitals. Insbesondere haben Anleihegläubiger nicht die Möglichkeit, verlustbringende Geschäftstätigkeiten des Projektträgers zu beenden, ehe das eingebrachte Kapital verbraucht ist. Für die Anleihegläubiger kann dies bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.
    Nach den Emissionsbedingungen können diese auch während der Laufzeit der Teilschuldverschreibungen geändert werden, wenn die nach den Emissionsbedingungen erforderlichen Zustimmungen durch entsprechende Mehrheitsbeschlüsse der Anleihegläubiger vorliegen. Der einzelne Anleihegläubiger trägt insoweit das Risiko, dass sich gegen seinen Willen aufgrund des Mehrheitsbeschlusses der Anleihegläubiger Änderungen der Emissionsbedingungen ergeben, die sich möglicherweise zu seinem Nachteil auswirken (z.B. geringere Verzinsung, verlängerte Laufzeit oder Verzichte).
  • (iii.) Technologie- und Datenbank-Risiken
    Die Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten und regulierten Dienstleistungen (z.B. digitale Verwahrung, E-Wertpapierregisterführung) befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Für die Anleihegläubiger besteht das Risiko, dass diese Technologie technischen Schwierigkeiten ausgesetzt ist oder ihre Funktionsfähigkeit durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. Durch einen teilweisen oder vollständigen Zusammenbruch der für die E-Wertpapiere relevanten elektronischen dezentralen Datenbank (nachfolgend „E-Datenbank“) könnte dem Anleihegläubiger der Zugang zu seinen E-Wertpapieren vorübergehend und endgültig unmöglich werden. Es besteht das Risiko von Attacken gegen das Netzwerk oder die verwendete E-Datenbank. Dabei sind unterschiedliche Arten von Angriffen denkbar. Diese Angriffe können das Netzwerk bzw. die E-Datenbank unbenutzbar machen, so dass es Anleihegläubigern nicht möglich wäre, die E-Wertpapiere zu transferieren. Sollte das Netzwerk bzw. die E-Datenbank gänzlich unbrauchbar werden, besteht das Risiko, dass Anleihegläubiger auf ihre Digitalen Schließfächer gar keinen Zugriff mehr haben. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen.
    Der Projektträger bietet den Anleihegläubigern über einen zugelassenen Verwahrer von E-Wertpapieren eine technische Lösung, die dazu dient E-Wertpapiere zu halten, zu speichern und darüber zu verfügen. Es besteht das Risiko, dass diese Lösung fehlerbehaftet und/oder für mögliche Hackerangriffe besonders anfällig ist. Dadurch können die Anleihegläubiger möglicherweise vorübergehend oder dauerhaft keinen Zugriff auf ihre E-Wertpapiere haben, was im schlimmsten Fall zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen kann. Die Verwaltung im Sinne der laufenden Wahrnehmung der Rechte und Pflichten aus den E-Wertpapieren übernimmt weder der Verwahrer von E-Wertpapieren noch der Projektträger.
    Die oben aufgeführten Risiken sind nicht die einzigen Risikofaktoren, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers auswirken. Andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die der Projektträger derzeit nicht sieht oder die er derzeit für irrelevant hält, können ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Projektträgers haben.

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