Was Investierende in Deutschland über Speicher, Netze und Systeme wissen sollten
Inhaltsverzeichnis
Wenn Energieversorgung plötzlich fragil wird
Und plötzlich ist der Strom weg. Unzählige Haushalte müssen evakuiert werden. Menschen übernachten in schlecht geheizten Turnhallen, darunter auch Pflegebedürftige. So geschehen im Januar 2026 in Berlin.
Energie galt in Deutschland und Europa lange als selbstverständlich. Doch Ereignisse der vergangenen Jahre – von geopolitischen Spannungen über Extremwetter bis hin zu lokalen Stromausfällen – zeigen, wie verletzlich selbst hochentwickelte Energiesysteme sein können. Gerade in einem hoch industrialisierten Land wie Deutschland wird deutlich, wie zentral Versorgungssicherheit für Wirtschaft, Kommunen und private Haushalte ist.
Diese Erfahrungen machen eines klar: Versorgungssicherheit ist zwar national spürbar, aber nicht isoliert zu lösen. Sie ist Teil eines europäischen Energiesystems und erfordert Lösungen, die über einzelne Technologien hinausgehen.
Die Energiewende in Deutschland: Von der Technologiefrage zur Infrastrukturaufgabe
Deutschland treibt den Ausbau erneuerbarer Energien mit hoher Geschwindigkeit voran. Solarenergie und Windkraft wachsen auf privaten Dächern, in Industrieanlagen, in Solarparks und Windparks an Land und auf See. Innerhalb Europas nimmt Deutschland dabei eine Schlüsselrolle ein: als größte Volkswirtschaft, aber auch als Land mit besonders hoher Dichte dezentraler Erzeugung.
Kurz und knapp:
1. Solarenergie ist größter Wachstumstreiber
Das ist interessant, da Solar schnell skalierbar ist und es viele Projektgrößen gibt. Ebenso wie einen breiten Marktzugang. Zahlen:
- 16,4 GW Zubau 2025
- 117 GW installierte Leistung gesamt
- Ausbauziel 2030: 215 GW
- Erforderlicher Zubau ab jetzt: ~19,6 GW pro Jahr

Investor-Takeaway:
Der Markt für erneuerbare Energien in Deutschland wächst weiter stark und damit auch die Möglichkeiten, in erneuerbare Energien zu investieren.
2. Wind an Land holt auf mit politischem Rückenwind
Interessant, da es größere Einzelprojekte und langfristige Cashflows gibt. Zahlen:
- 4,6 GW Zubau 2025 (fast Verdopplung ggü. Vorjahr)
- 68,1 GW Bestand
- 20,8 GW genehmigt, aber noch nicht gebaut
- Ziel 2030: 115 GW
- Erforderlich: ~9,4 GW/Jahr

Investor-Takeaway:
Große Projektpipelines machen Investitionen in Windenergie in Deutschland besonders für langfristig orientierte Anleger interessant.
3. Offshore-Wind – kapitalintensiv, strategisch
Interessant, da sehr große Volumina möglich sind, aber der Eintrittsaufwand ist hoch. Zahlen:
- 0,3 GW Zubau
- 9,5 GW Gesamtleistung

Investor-Takeaway:
Relevant für große Fonds, Infrastruktur- und Energieinvestoren, wichtig für den Gesamtmarkt.
(Quelle: Bundesnetzagentur)
Auch europaweit zeigt sich ein klarer Trend: Solar- und Windenergie gewinnen stark an Bedeutung. Laut SolarPower Europe deckte Solarenergie 2025 bereits rund 13 % des europäischen Strombedarfs, Wind und Solar zusammen liefern inzwischen über 30 %. In Deutschland verläuft diese Entwicklung besonders dynamisch – und stellt das Energiesystem vor neue Herausforderungen.
(Quelle: Solarpower )
Solarstrom & Windenergie werden immer wichtiger

- Solar deckt 2025 rund 13,4 % des EU-Strombedarfs (2023: 9,7 %).
- Im Juni 2025 war Solar erstmals die größte Stromquelle der EU.

- Wind und Solar zusammen liefern inzwischen über 30 % des Stroms und verdrängen fossile Energien spürbar.
(Quellen: Solarpowereurope, Wikipedia )
Energieerzeugung in Deutschland: Solar und Wind als Fundament
Solarenergie und Windkraft bilden das Fundament der erneuerbaren Energieerzeugung in Deutschland. Beide Technologien sind ausgereift, skalierbar und langfristig wettbewerbsfähig. Gleichzeitig entstehen neue Produktions- und Installationskapazitäten, um Lieferketten zu stabilisieren und den steigenden Bedarf zu bedienen.
Für Investierende sind Projekte in diesem Bereich dann attraktiv, wenn sie gut in regionale Energiestrukturen eingebettet sind. Standortqualität, Netzanbindung, Betriebskonzepte und langfristige Vermarktungsmodelle sind entscheidend. Reine Erzeugung ohne Anbindung an Speicher oder flexible Vermarktung stößt zunehmend an wirtschaftliche Grenzen.
Praxisbeispiel: Skalierbare Solarenergie (Finanzierung über Invesdor)
Ein Beispiel für systemisch gedachte Solarenergie ist Der Solarteur. Das Unternehmen plant und installiert Photovoltaikanlagen sowie ergänzend Wärme- und Batteriesysteme für die Wohnungswirtschaft sowie Gewerbe- und Industriekunden.

Seit der Gründung 2021 realisierte „Der Solarteur“ mehr als 2.800 Anlagen und adressiert damit einen zentralen Engpass der Energiewende in Deutschland: den Bedarf großer Wohnungsunternehmen an skalierbaren, qualitätsgesicherten Lösungen zur schnellen Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden.
Digitalisierte Prozesse, verlässliche Lieferketten und eingespielte Installationsteams ermöglichen die Umsetzung auch hoher Projektvolumina, klarer Vorteil in einem fragmentierten Markt. Ein Rahmenvertrag mit einem der größten Wohnungskonzerne Europas unterstreicht die strategische Positionierung des Unternehmens.

Bemerkenswert:
Das Projekt löste bei Investierenden hohes Interesse aus – in weniger als 48 Stunden wurden 1,1 Millionen Euro finanziert.
Der Markt zeigt: Erzeugung bleibt die Basis, aber sie ist nur der erste Schritt.
Hier setzen nachhaltige Anlageprojekte an, die den Bau und Betrieb solcher Speicher finanzieren.
Batteriespeicher in Deutschland: Schlüssel zur Versorgungssicherheit
Erneuerbare Energie entsteht, wenn die Sonne scheint, der Wind weht oder Wasser fließt. Sie hängt vom Wetter ab und lässt sich – anders als fossile Energien – nicht einfach vom Menschen steuern. Wie können wir diese Energieformen trotzdem zuverlässig nutzen und planbar machen? Batteriespeicher schließen diese Lücke im deutschen Energiesystem. Sie nehmen Strom auf, wenn er im Überfluss vorhanden ist, und geben ihn wieder ab, wenn Nachfrage und Preise steigen. Damit machen sie erneuerbare Energien planbar und wirtschaftlich nutzbar.
Technisch übernehmen Batteriespeicher mehrere Aufgaben:
- ✅ Sie stabilisieren Stromnetze,
- ✅ gleichen Lastspitzen aus und
- ✅ reduzieren Abregelungen von Erzeugungsanlagen.
Gleichzeitig eröffnen sie neue Erlösmodelle, etwa durch flexible Vermarktung auf verschiedenen Strommärkten.
Der Bedarf ist hoch. Laut Fraunhofer ISE und dem Bundesverband Solarwirtschaft, wächst der Markt für Batteriespeicher in Deutschland rasant, getrieben durch den starken Zubau von Photovoltaik und zunehmende Netzengpässe. Auch die Bundesnetzagentur weist regelmäßig auf den steigenden Bedarf an Flexibilitätsoptionen hin.
Großspeicher, Quartierslösungen und hybride Projekte aus Solar und Speicher entwickeln sich zu Infrastrukturinvestments. Sie tragen dazu bei, nationale Stromsysteme gegen Unvorhergesehenes resilienter zu machen. Für Haushalte, Unternehmen und ganze Quartiere können Speicherlösungen die Unabhängigkeit von zentralen Netzen erhöhen.
Praxisbeispiel: Batteriespeicher zur Systemstabilisierung
(Finanzierung über Invesdor)

Zwei Beispiele für netzdienliche Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) sind BESS Remscheid Luckhausen und BESS Wehr auf Invesdor. Beide Projekte nutzen Batteriespeicher, um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen aufzunehmen und zeitversetzt wieder ins Netz einzuspeisen.
Die Speicher gleichen Lastspitzen aus, reduzieren Abregelungen von Solar- und Windanlagen und tragen zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Damit zeigen sie exemplarisch, wie Batteriespeicher zu einem eigenständigen Bestandteil der Energieinfrastruktur werden – technisch wie wirtschaftlich. Gleichzeitig eröffnen solche Projekte neue Erlöspotenziale durch flexible Stromvermarktung und erhöhen die Planbarkeit erneuerbarer Energie.
Damit entwickeln sich Batteriespeicher zunehmend zu einer eigenen Anlageklasse und für viele Anleger zu einem Batteriespeicher-Investment.
Energieinfrastruktur: Der oft unterschätzte Investmentfaktor
Zwischen Energieerzeugung und Nutzung liegt die Infrastruktur. Netze, Umspannwerke, Anschlussleistungen, Installationen und Wartung sorgen dafür, dass erneuerbarer Strom tatsächlich dort ankommt, wo er gebraucht wird.
In Deutschland ist dieser Bereich besonders relevant. Der Ausbau erneuerbarer Erzeugung verläuft schneller als der Netzausbau. Studien von Agora Energiewende („Stand der Dinge„, „Worauf es jetzt ankommt„) und der Bundesnetzagentur zeigen, dass Speicher und intelligente Netze eine zentrale Rolle spielen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Kosten zu begrenzen.
Infrastrukturprojekte zeichnen sich durch langfristige Nutzung, planbare Einnahmen und hohe Systemrelevanz aus. Sie sind weniger sichtbar als Solarpanels oder Windräder – aber entscheidend für die Stabilität und Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems.
Praxisbeispiel: Windkraft als integrierte Energieinfrastruktur (Finanzierung über Invesdor)

Windkraft entfaltet ihren Wert für die Energieversorgung vorrangig dann, wenn sie dauerhaft, großskalig und netzintegriert betrieben wird. Genau dafür stehen Projekte wie Windpark Fryslân und Westermeerwind auf Invesdor.
Beide Windparks speisen erneuerbaren Strom in erheblichem Umfang ins Netz ein und tragen so stabil zur europäischen Energieversorgung bei. Entscheidend ist dabei nicht allein die Erzeugungsleistung, sondern die Einbindung in bestehende Netzinfrastruktur. Als langfristig ausgelegte Infrastrukturprojekte verbinden diese Anlagen erneuerbare Stromproduktion mit Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung.
Digitale Steuerung: Effizienz, die Erträge ermöglicht
Mit zunehmender Dezentralität wächst die Bedeutung digitaler Steuerung. Smart Grids und Energiemanagementsysteme koordinieren Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in Echtzeit. Sie entscheiden darüber, wann Strom gespeichert, eingespeist oder vermarktet wird.
Digitale Lösungen bilden einen zentralen Faktor für die Wirtschaftlichkeit moderner Energieprojekte. Sie erhöhen die Planbarkeit von Einnahmen, reduzieren Verluste und ermöglichen eine flexible Reaktion auf Marktpreise. Technik und Software sind eng mit stabilen Erträgen verknüpft.
In erneuerbare Energien in Deutschland und in Europa investieren: Projekte mit Substanz
Für Investoren eröffnet diese systemische Betrachtung neue Perspektiven. Chancen entstehen nicht nur bei einzelnen Technologien, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette:
- Erzeugung
- Speicherung
- Infrastruktur
- Steuerung
Deutschland profitiert dabei von klaren politischen Zielsetzungen, vergleichsweise stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen und einem hohen Investitionsbedarf. Das schafft Planbarkeit, ein entscheidender Faktor für nachhaltige Geldanlagen.
Erneuerbare Energien sind in Deutschland wie in Europa längst mehr als ein Klimathema. Sie sind Teil eines strukturellen Umbaus der Energieversorgung. Wer in erneuerbare Energien investiert, investiert nicht in Einzelprodukte, sondern in ein System, das auf Zusammenarbeit, Skalierung und langfristige Stabilität ausgelegt ist.
Erneuerbare Energien in Deutschland und Europa: Nachhaltige Geldanlage mit Wirkung
Der Umbau des Energiesystems in Deutschland und in Europa erfordert erhebliche Investitionen. Erzeugung, Speicher, Netze und digitale Steuerung müssen gleichzeitig wachsen, damit das System stabil bleibt.

„Investitionen in erneuerbare Energien in Europa drehen sich längst nicht mehr nur um den Klimaschutz, sie stehen für Resilienz, Sicherheit und wirtschaftliche Souveränität. Solarenergie, Windkraft, Speicherlösungen und Infrastruktur entfalten ihren Wert nur, wenn sie als ein miteinander verbundenes System verstanden werden. In dieses System zu investieren bedeutet, Europas Energieunabhängigkeit zu stärken, die Versorgung in Krisenzeiten zu stabilisieren und langfristige, infrastrukturbasierte Renditen für Investierende zu schaffen. Diese Kombination aus Wirkung und Widerstandsfähigkeit macht erneuerbare Energien heute zu einer so überzeugenden Investition.“ (Christopher Grätz, CEO Invesdor Group)
Wer sich an diesen Projekten beteiligt, investiert in Infrastruktur mit gesellschaftlicher Relevanz. Es geht nicht um kurzfristige Trends, sondern um Anlagen, die langfristig Bestand haben und Wirkung entfalten.
Nachhaltige Energieprojekte verbinden wirtschaftliche Vernunft mit dem Aufbau eines zukunftsfähigen Energiesystems für Deutschland und für Europa.

Sie möchten sich intensiver mit Investitionsmöglichkeiten im deutschen oder europäischen Energiesektor beschäftigen? Hier finden Sie vertiefende Informationen und aktuelle Projekte rund um erneuerbare Energien: